Artikel des Tages 29.01.08
 

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    Die Diabenso-Methode zum Erreichen einer optimalen Gesundheit trotz Diabetes.
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    Heilung des Typ 1 Diabetes durch Impfung.

    Die Forscher Dr. Roland S. Liblau von INSERM an der Purpan Universitätsklinik in Toulouse und die Doktoren Kirsten Falk und Olaf Rötzschke vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDG) Berlin Buch haben eine Arbeit veröffenlicht aus der hervorgeht, dass Typ 1 Diabetes durch Impfung grundsätzlich möglich ist.

    Ihre Arbeit ist jetzt online in den amerikanischen Proceedings der National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. Proceedings sind Veröffentlichungen im Internet die der gedrucken Veröffentlichung eines Berichtes vorausgehen.

    Es ist seit längerer Zeit allgemein als Forschungsergebnis anerkannt, dass der Typ 1 Diabetes eine sogenannte Autoimmunkrankheit ist.

    Was ist eine Autoimmunkrankheit?

    Eine Autoimmun-Krankheit hat nichts mit einem Auto zu tun, mit dem man im Straßenverkehr herumfahren kann, sondern leitet  sich von der ursprünglichen Bedeutug von Auto ab, was soviel wie selbst bedeutet.

    Ein Auto-mobil wurde nach seiner Erfindung als Selbst-Fahrer bezeichnet weil es eine Kutsche ohne Pferde ist, also von selbst fährt, ohne dass man daran ziehen muss.Danach ist eine Auto-Immunkrankheit eine Krankheit des Immunsystems selbst. Nicht eine Krankheit irgend eines Organes, zum Beispiel der Bauchspeicheldrüse.

    Das Immunsystem selbst ist krank
    und greift, weil es krank ist irgend ein harmloses, gesundes Organ an.Beim Typ 1 Diabetes sind dies die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Lebenswichtige Hormon Insulin produzieren.

    Was ist eine Impfung?

    Strukturen, die das Immunsystem oder bestimmte Teile davon aktivieren, werden als Antigene bezeichnet. In diesem speziellen Fall werden Oberflächenstrukturen der T-Helferzellen, die die Betazellen angreifen als Antigene für das  Immunsystem verwendet. Eine Impfung ist die gewollte Provokation einer Reaktion des Immunsystems.



    Wie aus dem Forschungbericht hervorgeht, war es nicht Ziel der Forschungsarbeit herauszufinden ob eine solche Impfung wirkt. Das ist offensichtlich bekannt. Es war Ziel herauszufinden, warum es funktioniert und wie es funktioniert. Die Forscher wollten wissen, weshalb eine solche Impfung wirkt. Dass Sie wirkt ist bekannt.

    Also eine typisch akademische Fragestellung.

    Es wurde herausgefunden, dass eine aus genau 4 T-Helferzell-Oberflächenstrukturen aufgebauter Impfstoff am besten wirkt.

    Wenn der Impfstoff aus weniger Teilen besteht, funktioniert er nicht so gut, und wenn er aus längeren Ketten besteht, dann funktioniert er auch nicht so gut, weil sich die Ketten verheddern und dann  die eigentliche Struktur nicht mehr vom Immunsystem zu erkennen ist.

    Bei einer Kettenlänge von genau 4 T-Helferzell-Oberflächenstrukturen sorgen spezielle Abwehrzellen dafür, dass "der Angriff der Klonkrieger auf die Bauchspeicheldrüse" gestoppt wird.

    Die Impfung führte zum Zusammenbruch der Autoimmunreaktion, aber nicht - und das ist das sensationelle an der Methode - nicht zum Zusammenbruch des ganzen Immunsystems. Nur zum Zusammenbruch des Teils des Immunsystems, das für die Zerstörung der Betazellen verantwortlich war. Das Immunsysstem als Ganzes behandelte die fehlgeleiteten T-Helferzellen wie Kranheitserreger nach einer aktiven Immunisierung ( Impfung ).


     
    Die Forschungsarbeit wurde an Mäusen durchgeführt. Mäusestämme mit bestimmten Eigenschaften dienen seit Jahrzehnten  in der Diabetesforschung als Modell für den Typ 1 Diabetes am Menschen.


    Weshalb führt eine Zufuhr von künstlich hergestellten körpereigenen Antigenen zum Zusammenbruch der Autoimmunreaktion?

    Um dies zu erklären verwenden die Forscher den Begriff aktive Immuntoleranz.

    Was ist passive und aktive Toleranz?

    Nehmen wir an, Sie sind in einer Gruppe und in der Gruppe befindet sich ein kleines grünes Männlein vom Mars.
    Passive Toleranz wäre dann, dass es Ihnen nichts ausmacht, wenn sie neben ihm sitzen müssen, dass es Ihnen aber egal wäre und sie nichts dagegen unternehmen würden, wenn ein anderer im Saal es hinauswerfne würde.
    Aktive Toleranz wäre, dass Sie rufen "Halt , auch er ist einer von uns!", er hat das Recht hier zu sein, obwohl er klein und grün  ist,


     
    Aktive Immuntoleranz bedeutet danach, dass durch die von den Forschern beschriebene Methode bestimmte Zellen des Immunsystems aktiviert werden, genannt T-Supressorzellen,("Jedi Ritter") welche diejenigen Immunzellen, genannt  T-Helferzellen("Klonkrieger"), hemmen, welche die insulinproduzierenden Zellen, genannt  Betazellen("Mutterchiff"), aus dem Körper aufgrund einer besonderen Oberflächenstruktur eliminieren wollen.

    Wenn Sie also in einer Versammlung   den Rauswurf des kleinen grünen Männchens verhindern, dann handeln Sie wie eine T-Supressorzelle aktiv tolerant.

    Die Methode hat etwas faszinierendes in sich. Sie deckt sich auch mit den Forchungsergebnissen von Frau Dr. Faustmann in den USA, welche ebenfalls bei Mäusen, eine vollständige Regeneration der Betazellen bei Immunmodulation  und Transplantation von Milzzellen beobachtet hat.

    Es gilt als seit längerer Zeit bekannt, dass die Zellen des Pankreas in einem ständigen Regenerationsprozess aus körpereingenen Stammzellen neu aufgebaut werden, somit besteht die Möglichkeit, dass sich das Insulin-produzierned System regeneriert, wenn der Angriff der fehlgeleitenten T-Zellen durch neue T-Suppressorzellen gestoppt wird.

    Dieses Verfahren hat auch den Vorteil, dass keine Spenderorgane, die immer nur im begrenztem Umfang zu Verfügung stehen, für eine etwaige Transplantation benötigt werden. Die für die Behandlung nötigen körpereigenen Antigene können in unbegrenzt großen Mengen ohne ethische Probleme hergestellt werden.

    Auf Grund dessen komme ich zu dem Ergebnis:

    Die Herstellung von körpereigenen Antigenen zur Immunmodulation bei Typ 1 Diabetes stellt eine Technologie dar, die in großem Umfang zu einer restitutio ad integrum des Typ 1 Diabetes führen kann.


    Original Forschungsbericht:
    Multimerized T cell epitopes protect from experimental autoimmune diabetes by inducing dominant tolerance.

    http://www.pnas.org/cgi/content/full/104/22/9393?maxtoshow=&HITS=10&hits=10&RESULTFORMAT=&fulltext=Kirsten+Falk&searchid=1&FIRSTINDEX=0&resourcetype=HWCIT

      Den Titel möchte ich wie folgt übersetzen:


      Zu Ketten verknüpfte, kleine Bereiche eines Antigens, von T-Helferzellen, schützen vor experimentell erzeugtem Autoimmundiabetes. Sie führen einen Zustand herbei, in dem sich die Toleranz des Immunsystems gegenüber körpereigenem Gewebe  durchsetzt.


    Ein Epitop (auch antigene Determinante genannt) ist ein kleiner Bereich eines Antigens.

    Quelle: Wikipedia.de




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Und hier noch mein persönlicher Tipp für Sie, weil Sie meine Seite besucht haben:

Die wichtigsten Schüssel zur körperlichen Gesundheit sind:
  • eine vollwertige, möglichst  naturbelassene und vitaminreiche Nahrung ( mit frischem Obst und Gemüse) zu sich zu nehmen.
  • in Ruhe zu essen.
  • vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu trinken.
  • ausreichend Bewegung an der frischen Luft zu machen.
  • für ausreichend Schlaf und Entspannung zu sorgen.
  • eine positive Sicht der Dinge zu erlernen.

Wenn Sie gesund werden und bleiben möchten, starten ein Programm zur Kostenübernahme im Krankheitsfall, und dann konzentrieren sie sich darauf, täglich etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit, Glück, Wohlstand  und Erfolg.

Ihr Hugo R.Vogel