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Diabetiker-Selbsthilfe Report


" Lerne liebevoll über Dich selbst zu denken, und alles andere kommt fast wie von selbst."

 

 

Inhaltsangabe

Vorwort von Alexander Wick, Diplom Psychologe

Lektion 1.:Behandlung von zu hohen BZ-Werten durch positives Denken.

Lektion 2: Behandlung von Unterzuckerungen durch positives Denken.

Lektion 3:
Wie man den Insulinverbrauch durch positives Denken senkt.

Lektion 4: Wann man am besten mit der Behandlung des Diabetes durch
positives Denken anfängt.

Lektion 5: Wie man Hilfe bei der Behandlung des Diabetes durch
positives Denken bekommt.

Lektion 6: Wie man durch Infektionskrankheiten erhöhte BZ-Werte durch
positives Denken behandelt.

Lektion 7: Wie man den größten Nutzen aus diesem Heft zieht. 


Nachwort : Die Formel für mehr Gesundheit

und Literaturangabe

Vorwort:

Dieser Text ist eine Anregung. Hugo R. Vogel berichtet über eigene Erfahrungen und will Schicksalgefährten mit Diabeteserkrankung zeigen, wie sie Einfluss auf ihre seelische Verfassung und ihre Blutzuckerwerte nehmen können. In sieben kurzen Lektionen bringt er dem Interessierten 
nahe, seinem Diabetes durch konsequent positives Denken zu begegnen, damit er ihn besser akzeptieren und ein wenig beeinflussen kann. Dabei wird ein handlungsorientierter Standpunkt vermittelt, der aus einem Diabetiker einen "Gewinner" machen kann, der Kontrolle über seinen 
Blutzuckerwert gewinnt. Die Lektionen sich einfach zu handhaben und erfordern keinen großen 
Aufwand, sie entfalten ihre Wirkung unspektakulär und sollen das auch. Sie vermitteln eine "psychologische" Strategie, die ohne den Einsatztechnischer Geräte und Lernmittel auskommt. Der Weg, den Vogel beschreibt, kann eine Möglichkeit zu besserem Auskommen mit der eigenen Diabeteserkrankung darstellen. Er ist plausibel und wert, ihm eine Chance zu geben.

Alexander Wick, Diplom-Psychologe


Lektion 1. Behandlung von zu hohen BZ-Werten durch positives Denken.

Wenn Sie eine BZ-Messung machen, und der Blutzuckerwert liegt bei z.B. 250 mg/dl also über der Nierenschwelle und somit höher als bei einem Gesunden. Wie verhalten Sie sich  dann?

Gehen Sie so vor?

Sie regen sich fürchterlich auf, dass der BZ-Wert schon wieder so hoch ist. In Gedanken stellen Sie sich  möglichst plastisch alle möglichen Spätfolgen von zu hohen BZ-Werten vor, die Ihnen auf 
großformatigen Bildern z.B. bei Fortbildungsveranstaltungen von Diabetikern mit andauernd zu hohen BZ-Werten gezeigt wurden. 
Bilder von faulendem Fleisch an Diabetikerfüßen mit denen man nicht mehr laufen kann, Bilder von total getrübten Netzhäuten mit denen man nichts mehr sehen kann. Sie  stellen sich möglichst 
plastisch vor, wie Sie wegen Nierenversagen an ein riesiges Dialysegerät angeschlossen werden. Wenn Sie ein Mann sind , können Sie sich auch noch vorstellen, wie es sein wird, wenn sie aufgrund Ihrer andauernd zu hohen BZ-Werte impotent geworden sind. In Gedanken sehen sie das betrübte Gesicht ihres Arztes vor sich, der Ihr Diabetikertagebuch durchsieht und dabei die Kolonnen von andauernd überhöhten BZ-Werten studiert.

Als Folge dieser Vorstellungen belegen Sie sich selbst mit allen möglichen Schimpfwörtern. Hier eine kleine Auswahl, von Schimpfwörtern, mit denen Sie sich selbst belegen können..

Blödmann, Hirnrissiger Simpel, Idiot, Flasche, Doofkopp.

Nachdem Sie das eine Weile gemacht hast, stellen Sie sich Fragen wie:

Warum habe ich bloß nicht mehr Insulin gespritzt? 
Warum habe ich nicht weniger gegessen? 
Warum habe ich nicht besser aufgepasst? 
Warum bin ich  nie in der Lage, die BE-Werte vollkommen richtig zu 
schätzen?

Danach grübeln Sie möglichst noch stundenlang darüber nach, wie 
das passieren konnte. 

Ich garantiere Ihnen, dass ihr Körper darauf mit der Ausschüttung weiterer Stresshormone reagieren wird.  Diese werden Ihren Blutzuckerspiegel dann auf noch größere Schwindel erregende Höhe treiben und Ihre Werte werden noch schlechter werden.

 

Oder gehen Sie so  vor?

Sie loben sich selbst dafür, dass sie den Blutzuckerwert überhaupt gemessen haben. Sie anerkennen diese Leistung , und zwar gleichgültig wie hoch der gemessene Wert  ist. Sie
betonen ausdrücklich, wie gut es ist, dass Sie überhaupt sich die Mühe gemacht haben den Wert zu messen.

Sie merken sich diesen BZ-Wert gut, und alles was dazu beigetragen hat, diesen Wert so niedrig zu halten. Er hätte nämlich noch viel höher werden können. Sie merken sich auch die kleinste Kleinigkeit, die ihnen geholfen hat, diesen Wert so niedrig zu halten, schließlich ist es ein einmaliger Wert. Jede Kleinigkeit ist wichtig. Sie wissen, dass die Messung dieses Wertes dazu beitragen 
wird, Ihre Gesundheit zu bewahren.

Sie loben sich für die kleinste Mühe, die Sie sich gegeben haben um diesen BZ-Wert so niedrig zu halten. Sie loben sich  auch dafür, dass Sic sich entschieden haben überhaupt Blutzuckerwerte zu messen. Dabei  klopfen Sie sich selbst auf die Schulter. Hier einige Begriffe mit denen Sie sich selbst loben können

Könner, Diabetesfachmann, Gesundheitsprofi, Fitness-Experte, Lebenskünstler.

Danach legen Sie Ihr Diabetestagebuch weg und beschäftigen sich 
mit etwas anderem, mit etwas was Ihnen Freude macht.

Ich garantiere Ihnen. dass Ihr Körper darauf reagieren wird. Er wird auf die Ausschüttung von Stresshormonen verzichten und der Blutzuckerwert wird nicht weiter ansteigen. Freunden sie sich mit dem Gedanken an, dass es hervorragend ist wenn etwas- zunächst einmal  nicht schlimmer wird.

 

Haben Sie sich  unter einer dieser Personengruppen erkannt?

Aufgabe:

Versuchen Sie  eine Woche lang, jeden BZ-Wert auf die positive Art zu kommentieren und wenn Ihnen das schwer fällt, bedenken Sie ; es gibt Leute, die haben andauernd höhere BZ-Werte wie Sie und wissen noch nicht einmal, wie hoch ihre BZ-Werte sind, weil sie nicht wissen, dass Sie Diabetiker sind. Eine Diabetologin berichtete bei einer Fortbildungsveranstaltung von einem Fall, bei dem ein Mann zum Zahnarzt kam und dort über einen trockenen Mund klagte. Der Zahnarzt schickte ihn ins Krankenhaus, wo man einen Wert von 1200 mg/dl Glucose feststellte.

Wenn Sie also einen Blutzuckerwert messen und feststellen,, das er zu hoch ist, schimpfen Sie sich nicht selbst einen Esel sondern loben Sie sich dafür, dass Sie ihn überhaupt gemessen haben. Loben sie sich immer wieder, wenn es Ihnen einfällt diesen BZ-Wert gemessen zu haben. Loben Sie sich immer dann wenn es Ihnen einfällt diesen Wert gemessen zu haben so lange, bis Sie den nächsten Wert bestimmen.

 

Merke:

1. Kritisieren Sie sich nicht selbst, wenn Sie einen BZ-Wert über der 
Nierenschwelle feststellen, sondern loben Sie sich dafür, dass Sie den Blutzucker bestimmt haben.

2. Tadeln Sie sich nicht selbst, wenn Sie zu viel gegessen, zu wenig 
Sport getrieben, oder zu wenig gespritzt hast. Seien Sie  froh daüber, dass es Ihnen überhaupt aufgefallen ist.

3. Beleidigen Sie sich nicht selbst, wenn Sie  einen BZ-Wert über der 
Nierenschwelle gemessen haben, sondern seien Sie  froh darüber, dass Sie es  gemerkt haben.

Vergleichen Sie den Durchschnitt der Werte dieser Woche dann mit dem Durchschnitt der Werte der Woche davor.

Und jetzt kommt der Trick:
Sagen Sie sich selbst in möglichst kindlichem Ton:
"Es geht mir mit jedem Tag 
in jeder Hinsicht immer besser und besser."

Die Aussage " in jeder Hinsicht " betrifft auch ihre zu hohen BZ-Werte.

Sagen Sie das ruhig mindestens 20 Mal morgens beim Aufstehen und 20 mal vor dem Zubettgehen.
Sollte ein Blutzuckerwert dabei Sein der Sie total in Rage bringt, dann sagen Sie Sich selber in möglicht ruhigem monotonen Ton "Das geht vorbei, das geht vorbei, das geht vorbei."
Es ist nicht nötig dass Sie daran glauben oder sich darauf konzentrieren. Sie brauchen das bloß zu machen. Das reicht. Das ist alles. So einfach ist das. Ihr Unterbewusstsein lernt was Ihr Ohr hört, auch wenn Sie es selber sagen. Sie brauchen keinen Therapeuten, der es Ihnen sagt.

Diese Aussage wird neue neuronale Netze in Ihrem Gehirn schaffen und Sie werden unbewusst entsprechend richtig handeln.

 

Lektion 2: Behandlung von Unterzuckerungen durch positives Denken.

Im vorausgegangen Kapitel habe ich Ihnen zwei mögliche Denkmuster gezeigt, solche mit positivem und solche mit negativem Inhalt. Ich werde ab jetzt Personen, die nach dem positiven Denkmuster handeln, als Menschen die Gesundheit dazu gewinnen oder kurz als Gewinnerbezeichnen. Solche, die nach dem negativen Denkmuster handeln, werde ich als Verlierer bezeichnen.

Die Einteilung der Menschen in Gewinner und Verlierer, mag als zu einfach erscheinen. Tatsächlich ist es so, dass jeder Mensch in sich Eigenschaften trägt, die ihn in einer bestimmten Situation zum 
Gewinner machen, und solche, die Ihn zum Verlierer machen. Ziel dieser Anleitung soll es sein, den Verhaltensweisen mehr Gewicht zu verleihen, die einen Gewinner ausmachen.

Auf Anzeichen von Unterzuckerungen reagieren Verlierer und Gewinner auf unterschiedliche Weise.

Wenn Verlierer die ersten Anzeichen einer Unterzuckerung vermuten, dann fangen sie zunächst an, zu grübeln und zu überlegen, ob das überhaupt sein kann. Dann warten sie auf eine Gelegenheit, 
irgendwie unbemerkt etwas essen zu können. Stur versuchen sie, eine angefangene Arbeit zu Ende zu bringen. Sie versuchen möglichst, nicht aufzufallen. Danach machen sie erst vorsichtig eine 
BZ-Messung, um auch wirklich sicher zu gehen, dass sie jetzt etwas zusätzlich essen sollten. Gelingt dies nicht auf Anhieb, so versuchen sie mehrmals, eine BZ-Messung mit zittrigen Fingern 
zuwege zu bringen, möglicherweise bis mehrere Finger zerstochen sind und bluten. Ich habe das selbst so in einer Versammlung des Landesverbandes des Diabetiker Bundes so erlebt.

Wenn dann das BZ-Messgerät dann zum Beispiel LO anzeigt, weil der Wert unter dem Anzeigebereich des Gerätes liegt, überlegen sie sich was das bedeuten könnte. Sie kommen nicht auf die Idee, dass das bedeutet, dass der BZ-Wert so tief liegt, dass er außerhalb des Messbereichs 
des Gerätes liegt. Es kann in der Unterzuckerung tatsächlich sehr schwierig werden logisch zu denken und sachgerecht zu handeln . Das Zeitfenster zwischen Erkennen der Unterzuckerung und sachgerechter Reaktion kann sehr kurz sein. Auf die Bitte eines Mitmenschen etwas zu essen, 
reagieren Verlierer trotzig bis aggressiv. Durch die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen, die der Körper zur Gegenregulation ausschüttet kann es zu einer Steigerung der persönlichen Aggressivität kommen. Schließlich fangen sie dann irgendwann doch an, zu essen. Dann aber essen Sie alles Mögliche und sehr viel. Pralinen, Schokolade, alles in riesigen unüberschaubaren 
Mengen mit langsam resorbierbaren Kohlenhydraten, die den Blutzucker noch stundenlang danach in schwindelnde Höhen treiben.

Nach der Unterzuckerung quälen sie sich dann stundenlang mit Selbstvorwürfen. Sie fragen sich warum, wieso und weshalb sie jetzt schon wieder in eine solche Unterzuckerung geschlittert sind. Sie geben dann allem möglichen die Schuld für diese Unterzuckerung eventuell auch Ihren Mitmenschen.

Der Koch, der keine Diabetesdiät kochen konnte, ist an der Unterzuckerung angeblich schuld. Das neue Humaninsulin, mit dem man keine Unterzuckerungszeichen gespürt hat, das ist an der Unterzuckerung schuld. Der Arzt, der dauernd geklagt hat, der HBA1C Wert sei zu hoch, der ist natürlich schuld. Die UV-Strahlung der Sonne, die dafür sorgt, dass bei einem Sonnenbad das Insulin schneller an den Ort der Wirkung gelangt, die ist an der Unterzuckerung schuld, weil die dazu führt, dass die Hautdurchblutung erhöht wird, so dass das Insulin schneller an den Wirkungsort kommt, die ist schuld. Natürlich ist auch der Tennistrainer, der verlangt hat, bei dieser Hitze zu trainieren, schuld an der Unterzuckerung. Der BZ-Teststreifen, der auf der Glucose - Oxidase - Reaktion aufbaut, und im Gebirge wegen geringerem Sauerstoffgehalt niedrigere Werte angezeigt hat, der ist schuld. Der Hersteller, der Teststreifen, der das nicht in der Packungsbeilage beschrieben hat ist natürlich 
auch schuld. Grundsätzlich ist jeder und jedes schuld, nur der Verlierer selbst natürlich nicht.

Das Verhalten der Gewinner steht dazu völlig im Gegensatz. Gewinner reagieren sofort, wenn sie das erste Anzeichen einer Unterzuckerung bemerken. Sie unterbrechen sich eventuell mitten im 
Satz nehmen ein Stück Traubenzucker aus der Tasche und zerkauen es. Danach waschen Sie sich die Hände, um Spuren von Traubenzucker von den Fingern zu entfernen und machen eine BZ-Messung, um zu überprüfen, wie tief der BZ-Wert liegt, und wie viel sie noch zu essen haben, um in den Normbereich zu kommen. Gewinner haben eine genau dosierte "Unterzuckerungs- Notfallportion" in Form von 1 BE immer dabei.

Es lässt sich nicht vermeiden, dass bei dieser Vorgehensweise einmal unnötig ein Stück Traubenzucker gegessen wird. Gewinner wissen aber, dass es lange dauern kann, bis es gelingt, Unterzuckerungsanzeichen folgerichtig zu deuten und darauf konsequent zu handeln. Besonders dann wenn man schon im Stress ist. Denn Stress Reaktionen können Unterzuckerungsreaktionen sehr ähnlich sein. Sie wissen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, und dass es Jahre dauern kann, bis eine Fähigkeit wie das rasche Erkennen von Unterzuckerungen und das unbewusst richtige Verhalten erlernt ist. Sie wissen, dass Fehler Lehrmeister sind. Sie lernen auf diese Weise die Reaktionen ihres Körpers immer besser kennen.

Danach loben sie sich dafür, dass sie so rasch reagiert haben. Sie loben sich auch dann, wenn es unnötiger Alarm war. Dafür, dass sie etwas unternommen haben um eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit zu verhindern. Sie wissen, jede Feueralarmübung erhöht ihre Chance unbeschadet davonzukommen, wenn es wirklich einmal brennen sollte.

Die Diabetiker, die ihre Gesundheit bewahren, die Gewinner, sind diejenigen, die aus jeder Situation das Beste machen, die Verantwortung für ihre Gesundheit selbst übernehmen und offen 
zugeben können, einen Fehler gemacht zu haben. Ein Fehler ist kein Beinbruch. Jeder macht Fehler. Gewinner sind der Ansicht, dass die Fehler, die sie gemacht haben und die Unterzuckerungen, die sie 
durchgemacht haben, wertvolle Lektionen für die Zukunft sind. Gewinner ziehen den größtmöglichen Nutzen aus Ihren Fehlern.

Merke: 
Gewinner reagieren sofort.

 

Im Jahr 1993 arbeitete ich im erweiterten Vorstand des Deutschen Diabetikerbundes des Landesverbandes Baden Württemberg e.V. mit. Ich verwaltete das Referat Forschung und Industrie. Zu meinen Aufgaben gehörte es, Interessenten über den neuesten Stand der verletzungsfreien BZ-Messung mit Infrarotlicht zu informieren. Eines Tages rief mich ein Herr an. Er erzählte mir, er sei Professor, und er würde jeden Tag mindestens 12 BZ-Messungen machen, da er ständig fürchte, vor seinen Studenten in der Vorlesung eine Unterzuckerung zu bekommen und ohnmächtig zu 
werden. Er fügte hinzu, niemand wisse von seinem Diabetes. Auch mir gegenüber wollte er anonym bleiben und seinen Namen nicht nennen. Dieser Mann war sicher ein gebildeter, intelligenter Mann. Auch hat er sich große Mühe gegeben und 12 BZ-Messungen am Tag gemacht. 
Dennoch gehört er zu den Verlierern.

Ein Verlierer versucht alleine, mit dem Problem der Unterzuckerung fertig zu werden. Er will keine Hilfe von anderen annehmen. Er versucht um jeden Preis Unterzuckerungen zu vermeiden.

Das geht aber nach meiner Erfahrung nicht. Ganz im Gegenteil geht durch einen stetig konstanten Blutzuckerwert sogar die Hypoglykämie Wahrnehmung  verloren, so dass derjenige in eine Situation kommen kann in der er auf fremde Hilfe angewiesen ist. Die Zurückerlangung der Hypoglykaemie Wahrnehmung ist dann wie mir von einem Facharzt für Diabetologie versichert wurde nur noch dadurch möglich, dass der Blutzucker über längere zeit künstlich auf ca. 300 mg/dl gehalten wird. 
  
Ich hoffe für ihn, dass er seine Meinung in dieser Sache zwischenzeitlich geändert hat, und ihm jemand in seiner Umgebung mitgeteilt hat, was zu tun ist, falls er einmal als Folge einer nicht erkannten Unterzuckerung bewusstlos wird.

Verlierer denken, wenn ich den anderen erzähle, dass ich Diabetiker bin, dann nimmt mich keiner mehr für voll. Wenn ich erzähle, dass ich Diabetiker bin, dann mögen mich die anderen nicht. Wenn ich erzähle, dass ich Diabetiker bin, dann wollen die anderen nichts mehr mit mir zu tun haben. Wenn bekannt wird, dass ich Diabetiker bin, dann schadet das meiner beruflichen Laufbahn. Wenn darüber berichtet wird, dass ich Diabetiker bin, dann halten mich meine Wähler für unfähig. Das wäre das Ende meiner politischen Karriere. Wenn ich meiner Freundin erzähle, dass ich Diabetiker bin, dann wird sie mich verlassen. Wenn ich meinem Freund erzähle, dass ich Diabetikerin bin, dann interessiert er sich nicht mehr für mich.

Verlierer bauen dann ein Kartenhaus auf, und gaukeln anderen einen Menschen vor, der sie gar nicht sind. Ein Kartenhaus, das irgendwann einstürzen muß.

Ein Gewinner verzichtet nicht auf die Chance, dass ihm im Notfall geholfen wird. Er geht auf andere zu und bittet sie ausdrücklich um Hilfe für den Fall, daß er als Folge einer Unterzuckerung bewusstlos werden könnte. Vor allem Menschen mit denen er öfter zusammen ist, weist er darauf hin, was zu tun ist. Er erzählt nicht stundenlang Leidensgeschichten aus seiner Vergangenheit, sondern erklärt.

Ich bin Diabetiker

So kannst Du mir helfen:

1. Wenn ich mich unnormal benehme, so als wäre ich betrunken, oder 
gar bewusstlos bin, ist das ein Zeichen einer dramatischen 
Stoffwechselentgleisung. 
2. Bitte rufe sofort einen Arzt, oder bringe mich in das nächste 
Krankenhaus. 
3. Falls ich bei Bewusstsein bin und schlucken kann, gib mir Zucker 
oder zuckerhaltige Nahrung (Honig Süßigkeiten oder Obst); keinen 
Süßstoff! 
4. Falls ich ohne Bewusstsein bin, versuche nicht gewaltsam mir 
etwas einzugeben. Rufe in jedem Fall einen Arzt, oder bringe mich 
sofort in ein Krankenhaus.

Auch ein Gewinner kennt Ängste. Auch er fürchtet eine ablehnende Reaktion seiner Umgebung, aber er steigt über seine Ängste hinweg und teilt seinen Mitmenschen mit, dass er Diabetiker ist.

Er sagt sich:

Ich erzähle, dass ich Diabetiker bin, damit man mir im Notfall hilft. Ich erzähle, dass ich Diabetiker bin, damit andere sehen, dass ich ihnen vertraue. Ich erzähle, dass ich Diabetiker bin, damit 
die anderen sehen, dass ich ihnen gegenüber ehrlich bin.

Es ist möglich, dass ich aus meinem jetzigen Beruf ausscheiden muss, aber ich werde einen Beruf finden, der meinen persönlichen Fähigkeiten entspricht. Wenn es mir bisher schon gelungen ist, in 
einem Beruf Geld zu verdienen, der für Diabetiker nicht geeignet war, dann wird es mir erst recht mit einem Beruf gelingen, der für Diabetiker geeignet ist.

Wenn darüber berichtet wird, dass ich Diabetiker bin, dann werden meine Wähler mich erst recht wählen. Sie werden mir vertrauen, weil ich ihnen vertraut habe und ihnen gegenüber ehrlich war. Als ehrlicher Politiker habe ich großen Chancen, gewählt zu werden. 
Die Kraft der Ehrlichkeit wird mir helfen, neue Wähler, neue Freunde 
und einen neuen Beruf und zu finden.

Aufgabe:

Versuchen Sie, wenn Sie das nächste Mal Unterzuckerungszeichen bemerken, sofort zu reagieren und danach diese Erfahrung auf positive Art zu kommentieren.
Regen  Sie sich nicht darüber auf, dass Sie in eine Unterzuckerung geschlittert sind, das würde nur die Ausschüttung von Stresshormonen bewirken und Ihre zukünftige  Hypoglykämie - Wahrnehmung  verschleiern.  
Loben Sie sich statt dessen dafür, dass sie die Anzeichen der Unterzuckerung bemerkt und -
 reagiert haben.


Zusammenfassung:

1. Verheimlichen Sie Ihren Diabetes nicht.

2. Reagieren Sie beim ersten Zeichen einer Unterzuckerung bereits auf 
Verdacht sofort zuerst mit einem Stück Traubenzucker.

3. Geben Sie nicht anderen oder den Umständen die Schuld für eine 
Unterzuckerung, sondern übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre
  Behandlungsfehler und für Ihre Gesundheit selbst.

4. Loben Sie sich dafür, dass Sie so rasch reagiert haben und dass es so 
selten passiert.

5. Freuen sie sich darüber, dass Ihr Körper reagiert hat 
und Sie vor der drohenden Bewusstlosigkeit durch Unterzuckerung gewarnt hat.

7. Seien Sie freundlich mit sich selber wenn Sie etwas Neues lernen möchten.

Und jetzt kommt der Trick:

Sagen Sie sich selbst in möglichst kindlichem Ton:
Es geht mir mit jedem Tag 
in jeder Hinsicht immer besser und besser.
Die Aussage " in jeder Hinsicht " betrifft auch ihre Unterzuckerungen.

Sagen Sie das ruhig mindestens 20 Mal morgens beim Aufstehen und 20 mal vor dem zu Bett gehen.
Sollte ein Blutzuckerwert dabei Sein der Sie total in Rage bringt, dann sagen Sie Sich selber in möglicht ruhigem monotonen Ton "Das geht vorbei, das geht vorbei, das geht vorbei."
Es ist nicht nötig dass Sie daran glauben oder sich darauf konzentrieren. Sie brauchen das bloß zu machen. Das reicht.
Diese Aussage wird neue neuronale Netze in Ihrem Gehirn schaffen und Sie werden unbewusst entsprechend handeln.

Sie werden sich gesteuert von Ihrem Unterbewusstsein zwangsläufig verbessert verhalten, so wie Sie vorher Ihr Unterbewusstsein in die Unterzuckerung gesteuert hat, so wird es sie jetzt zunehmend daran vorbei steuern. 

Lektion 3: 
Wie man den Insulinverbrauch durch positives Denken senkt.

Der Gedanke, sich täglich Insulin spritzen zu müssen, ist für viele Diabetiker besonders am Anfang der Erkrankung sehr unerfreulich.

Unerfreuliche Gedanken können aber wie ich schon in den vorausgegangenen Kapiteln darlegte die Ausschüttung von Stresshormonen begünstigen. Diese wirken dann als Antagonisten des Insulins. Sie radieren so könnte man es erklären einfach einen Teil der Insulinwirkung glatt aus. Diese Gegenspieler können also den Insulinverbrauch erhöhen. Umgekehrt gilt, wie Sie  leicht erkennen können, natürlich dasselbe. Positive Gedanken, erfreuliche Erinnerungen, eine entspannte Atmosphäre, liebevolle Worte und eine friedliche Stimmung können die Ausschüttung von Stresshormonen mindern dadurch ohne zusätzliches Insulin  den Blutzucker senken. Auch eine entspannte Atmosphäre am Arbeitsplatz kann zu einer Herabsetzung des Insulinverbrauchs führen.

Wenn Sie sich das nächste mal eine Insulinspritze gegeben haben, dann lobe sie sich selbst dafür, dass es so gut geklappt hat, und dass Sie daran gedacht haben sich zu spritzen und es nicht vergessen haben. Klopfen Sie sich ruhig selbst auf die Schulter, und freuen Sie sich darüber, wie entspannt Sie Ihren Alltag, trotz aller Probleme in Ihrer Umgebung meistern und zwar trotz Ihres Diabetes und der damit verbundenen Notwendigkeit zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge an Insulin zu spritzen.

Wie viel Insulin Sie auch immer brauchen es ist in den meisten fällen wenig Insulin.

Bei einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Funktionsträger von Diabetiker Selbsthilfegruppen und Vereinen, an der ich teilnehmen konnte, berichtete ein Professor von einer jungen diabetischen Frau, die vor Jahrzehnten in seinem Institut gearbeitet hatte. 
Diese Frau hat an Insulinresistenz gelitten. Die damaligen Insuline konnten noch nicht so gut gereinigt werden wie die heutigen Insuline. Sie enthielten noch zusätzliche andere Eiweiße, gegen die der menschliche Körper Abwehrstoffe bildete, welche diese Insuline zerstören, oder wirkungslos machen konnten. Trotz einer täglichen Insulindosis von über 1200 IE konnte ihr Diabetes nicht behandelt werden, und sie starb an den Folgen des Diabetes innerhalb kurzer Zeit.

Daher dürfte es heutzutage in den allermeisten Fällen gerechtfertigt sein, zu sagen, dass man selbst nur sehr wenig Insulin braucht. Und je weniger man braucht um so kleiner wird die Gefahr der Insulinresistenz. Wie ich oben schon mehrfach darlegte verstärkt Ärger und negatives Denken die Ausschüttung der Gegenspieler des Insulins und erhöht damit unweigerlich den Insulinverbrauch wenn ein normal hoher Blutzuckerwert erreicht werden soll.

Die Erinnerung an unerfreuliche Erlebnisse z.B. im Umgang mit der Insulinspritze, wie Blutergüsse, unschöne zurückbleibende blaue Flecken, verhärtete Einstichstellen, verbogene Nadeln mit Häkchen an der Spitze, können immer wieder einmal auftauchen ,- oft gerade dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. In solchen Fällen ist es wichtig zu wissen, wie man diese Gedanken so schnell wie möglich loswerden, und die bleibende Leere mit positiven Gedanken und 
Gefühlen füllen kann.

Nehmen Sie einmal an, Sie stehen gerade unter der Dusche. Sie haben vorher gerade Ihre Morgengymnastik gemacht, das warme Wasser prickelt auf Ihrer Haut, und der wundervolle Duft des neuen Duschgels erfüllt Ihr Badezimmer. Während Sie dieses Gefühl genießen, fällt Ihnen plötzlich eine Situation ein, wie Sie versucht haben, auf einem dreckigen WC, ohne abschließbare Tür, ohne elektrisches Licht und in Eiseskälte mit klammen Fingern, auf einer Berghütte morgens um 6 Uhr, mit einer nicht sterilisierten Glasspritze, mit verbogener Nadel, Insulin zu spritzen. Diese unerfreulichen Gedanken schwirren so einfach, ohne dass sie eine Einladung bekommen hätten, 
durch Ihren Kopf.

Dabei stehen Sie gerade unter einer warmen Dusche zu Hause in Ihrer Wohnung im geheizten Badezimmer. Auf keinen Fall können Sie  an der damaligen Situation jetzt noch etwas ändern. Das ist vorbei. Aber was tun Sie? Dadurch, dass Sie sich Gedanken über die 
damalige Situation auf der Berghütte machen und weiter darüber nachdenken, bringen Sie sich um Ihr derzeitiges Duschvergnügen.

Berauben Sie sich nicht selbst Ihrer glücklichsten Minuten.

In Dieser Situation kann es von Vorteil sein, wenn Sie sich  klar machen, dass Sie es verdient haben, Sich wohl zu fühlen und Ihr Duschbad zu genießen. Es liegt allein in Ihrer Verantwortung, dass
Sie sich nicht selbst Ihrer schönsten Momente im Leben wegen einer alten Insulinspritze berauben.

Schicken Sie ihre alten unliebsamen Erinnerungen in die Mottenkiste und ersetzen Sie diese bewusst durch lebhafte schöne Vorstellungen. Freuen Sie sich darüber, dass es heute moderne Insulinspritzen mit haarfeinen Kanülen gibt, daß es Pens und moderne hochkonzentrierte Insuline 
gibt und darüber, dass Sie  nur so winzig wenig Insulin brauchen, um ihren Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten.

Machen Sie es sich jedes Mal bequem, wenn sie Insulin spritzen müssen. Bringen Sie sich  in eine entspannte Lage, so dass sich Ihre Muskeln nicht verkrampfen können. Sorgen Sie dafür, dass sie Ihre Insulininjektion an einem Platz machen können, an dem es Ihnen gefällt, in einer Umgebung die Ihnen Geborgenheit gibt, und loben sie sich nach jeder Insulinspritze dafür, dass Sie sich auf das richtige Insulinspritzen konzentriert haben. 

Loben Sie sich  selbst auch für die kleinste Mühe, die Sie sich gegeben haben, um Ihren Stresslevel und damit Ihren Insulinverbrauch durch das bewusste Denken von positiven Gedanken zu senken.

Es gibt Menschen, die bei einem Treffen oder am Telefon stundenlang von Ihren Komplikationen um Ihren Diabetes berichten können. Haben Sie auch schon solche Menschen kennen gelernt? Mit 
solchen Menschen zusammen zu sein, hat etwas Deprimierendes  an sich. Stundenlang können Sie von Ihren Operationen und von den Nachteilen, die ihr Diabetes mit sich gebracht hat, berichten und versinken dabei immer tiefer im ihrem Selbstmitleid und in Ihrer 
schlechten Stimmung.

Diese schlechte Stimmung entsteht durch das dauernde Erzählen von üblen Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit. Dadurch lassen diese Leute die Vergangenheit mit all ihren Komplikationen immer wieder aufleben. Hundertmal erzählen sie einem jeden, der es wissen möchte und auch dem, der es nicht wissen möchte, von ihren Spätfolgen. Sie verlieren kein Wort über etwas, was ihr Leben schöner und leichter gemacht hat. Dadurch verschwenden Sie ihre Gegenwart und halten die unerfreuliche Vergangenheit am Leben. Dieses Verhalten ist ein typisches Verliererverhalten. 

Anders machen es Gewinner.

Wenn sich ein negativer Gedanke in ihrem Kopf sich breitmachen möchte, so loben sie sich zuerst sofort dafür, dass sie es bemerkt haben, dass Sie  angefangen haben
negativ zu denken, 
und - hören Sie  damit auf. 
Fangen Sie an, bewusst positive Gedanken zu denken. Dadurch fühlen Sie sich nach einiger Zeit besser. Es kann sein, dass Sie mehrere Anläufe nehmen müssen. Es kann sein, dass sich immer wieder negative Gedanken breit machen wollen. Dann ist es gut, wenn Sie sich  auf irgend etwas Schönes konzentrieren, das sie einmal gesehen oder erlebt haben. Nur Sie selber wissen genau, was ein Lächeln auf Ihr Gesichtzaubern kann. Ich selber habe eine große Freude am Fliegen. Ich 
habe ein großes Bild mit einer Aufnahme eines Landeanfluges in mein Arbeitszimmer gehängt.

Manchmal ist es geradezu ein Glücksfall, einen Menschen kennen zulernen, der etwas Gutes zu berichten hat. Der über einen Freund oder über einen Arzt berichtet, der ihn bei der Bewältigung 
seines Diabetes geholfen hat.  Oder eine Frau, die berichten kann, dass sie es geschafft hat, trotz Diabetes ein Kind zu bekommen.

Wohl jeder Diabetiker trägt in sich die heimliche Sehnsucht, einen solchen Menschen kennen zulernen. Jemand kennen zu lernen, der auch einmal ein Lob ausspricht, wie gut man bisher mit seinem Diabetes zurecht gekommen ist. Jemand kennen zu lernen, der nicht dauernd darüber klagt, wie schlecht es ihm geht, und auf welcher Stufe der Leiter zur Schwerstbehinderung er jetzt gerade steht. Die Wahrscheinlichkeit diesen Menschen zu finden, ist wahrscheinlich nicht sehr groß. Daher rate ich Ihnen, werden Sie selber dieser Mensch. Werden Sie der Mensch, der sich selbst aufrichtig für seine eigenen Leistungen im Umgang mit seinem Diabetes lobt. Sie werden sehen, dass dieser Mensch dann auch auf andere ausstrahlt, und dass das, was Sie an  sich selbst geübt haben, auch an andere weitergeben können..

Zusammenfassung:

1. Loben Sie sich dafür, dass Sie daran gedacht haben Insulin zu spritzen..

2. Erzählen Sie nicht irgendwelche Horrorgeschichten aus Ihrer
Vergangenheit.

3. Kontrollieren Sie Ihre Gedanken und ersetze Sie negative Gedanken durch 
positive lebhafte Vorstellungen von etwas Schönem.

Sie wissen sicher schon, wie sie es leicht schaffen können in Zukunft ihre Gedanken in positive Bahnen zu lenken.
Benutzen Sie den Trick. 
Sagen Sie Ihrem Unterbewusstsein:
"Es geht mir mit jedem Tag 
in jeder Hinsicht immer besser und besser."
in jeder Hinsicht das heißt auch in Bezug auf Ihren Insulinverbrauch.
Strengen Sie sich dabei nicht an. Es ist keine Frage ihrer Willenskraft. Es ist nur nötig, dass Sie es sagen, damit sie es hören können. Mehr brauchen Sie nicht zu tun. Das ist der ganze Trick
Einfach und genial sagen Sie es zwanzig Mal.


Lektion 4:

Wann man am besten mit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken anfängt. 

In den drei vorausgegangenen Kapiteln habe ich  aufgezeigt, wie Diabetes durch positives Denken behandelt werden kann. Wann und wie soll man nun am besten mit der Behandlung anfangen?

Es ist nicht nötig, dass Sie sich  stundenlang hinsetzen  und dabei nachdenken. 
Es ist besser, wenn Sie diese Methode in Ihren Lebensablauf einbauen. Die Sache ist überhaupt nicht spektakulär.  Es kostet keine zusätzliche Zeit und kein Geld. Aber es funktioniert sofort.

Wenn Verlierer mit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken anfangen sollen, dann erfinden Sie alle möglichen Ausreden, warum sie das im Augenblick nicht tun können.

Solche Ausreden können sich so anhören:

Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr. Ich bin schon zu alt, um umzudenken, zu alt um positives Denken zu lernen. Das ist doch pure Theorie. Wenn Sie denken das Sei nur Theorie. Dann ist das so - für Sie. Dann kann Ihnen niemand helfen. Sie müssen es schon selber wollen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit zu denken und zu sagen was er will. Natürlich auch Sie. Sie müssen dan halt die Konsequenzen tragen.
Denken Sie ?

Ich habe schon genug damit zu tun, meine Spritz-Essabstände einzuhalten, mir meine Insulindosierungen zu merken, die BE-Tabellen auswendig zu lernen, die Tabellen mit dem Glykämischen Index auswendig zu lernen, die BE einer Mahlzeit richtig zu schätzen, die Blutzuckerselbstkontrolle durchzuführen, die Harnzuckerselbstkontrolle durchzuführen, den Albuminurie-Test durchzuführen, den HBA1C Wert beim Arzt bestimmen zu lassen, zur Augenhintergrunduntersuchung zum Augenarzt zu gehen, mein Gewicht zu reduzieren, ein Diabetikertagebuch zu führen, den Diabetikerausweis ständig mit zu schleppen . Für eine Behandlung meines Diabetes durch positives Denken habe ich  - im Moment - keine Zeit?

Wenn Verlierer mit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken anfangen, dann erwarten Sie einen sofortigen Erfolg dieser Methode. Sie wollen sich weder die Zeit nehmen, noch die Mühe 
machen, das positive Denken zu erlernen. Wenn es dann nicht klappt, sagen sie sich: Es ist bloß gut, dass ich mir nicht noch mehr Mühe gegeben habe das wäre sowieso alles umsonst gewesen. Ich bin froh darüber, dass ich mich nicht noch mehr zum Narren gemacht habe. Wenn ich mich noch mehr angestrengt hätte, dann wäre auch das noch umsonst gewesen. Nach einem Rückschlag in der Behandlung geben Verlierer sofort die ganze Behandlung auf. Sie sind der Ansicht, dass ein Fehler, den sie gemacht haben oder ein Ausrutscher, das Ende Ihrer gesamten Bemühungen auf diesem Gebiet darstellt.

Wenn Gewinner mit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken anfangen, dann wissen Sie, dass das Erlernen einer neuen Fähigkeit zunächst einmal Zeit braucht. Sie wissen, dass sie sowieso jeden Tag älter werden und dass es deshalb das Beste ist, möglichst noch heute mit der neuen Methode anzufangen, um sie zu erlernen. Sie wissen, dass der Weg zum Erfolg nicht geradlinig verläuft, sondern dass sie immer wieder auch Rückschläge mit der neuen Methode erleben werden. Trotzdem geben sie sich größtmögliche Mühe, ihr Ziel, nämlich BZ-Werte in dem Bereich wie bei einem Gesunden, mit so wenig Blutzucker senkenden Tabletten oder Insulin wie möglich zu erreichen.

Sie wissen, dass jeder Einsatz, der zu einer besseren Gesundheit führt, jede Anstrengung wert ist. Sie wissen dass Erfolg das ist was auf eine bestimmte Handlung folgt

Wenn sie ihr Ziel nicht auf Anhieb erreichen, dann kritisieren sie sich nicht selbst, sondern versuchen es mit einer anderen Methode mit noch größerer Anstrengung noch einmal. 

Jetzt erst recht.

Sie wissen, jeder Versuch den BZ-Wert in den Bereich eines Gesunden zu bringen, hat sich für ihre Gesundheit gelohnt. Auch erfolglose Versuche haben 
sich gelohnt,
 weil sie gezeigt haben, wie es nicht geht.

Gewinner wissen, dass sie nur weiterzumachen brauchen und dann wird sich der Erfolg, nämlich ein besserer Gesundheitszustand, eines Tages einstellen. Das Einzige, was sie tun müssen, ist nach einem Ausrutscher mit der Behandlung weiterzumachen. Sie wissen, dass sich jede, auch die kleinste Mühe, lohnt. Sie wissen auch, dass es genügt, klein anzufangen. Und deshalb machen sie den Anfang heute und verschieben ihn nicht auf morgen.

Zusammenfassung:

1. Fangen Sie jetzt mit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken an.

2. Fangen Sie klein an.

Es genügt für den Anfang, wenn Sie der Trick anwenden, der da lautet:
"Es geht mir mit jedem Tag 
in jeder Hinsicht immer besser und besser."
in jeder Hinsicht das heißt auch in Bezug auf das positive Denken.
Wenn Sie diesen Trick anwenden, wird es Ihnen zunehmend leichter fallen positiv zu denken.
Sehen Sie jetzt wie genial dieser Trick ist.
"Sagen Sie den Satz halt zwanzig Mal alles andere ist völlig egal."


Lektion 5: 
Wie man Hilfe bei der Behandlung des Diabetes durch positives Denken bekommt. 

 

Die Behandlung eines Diabetes durch positives Denken ist eine große Aufgabe. Sie werden dabei jede Hilfe nötig haben, die Sie bekommen können..

Gewinner suchen beständig nach Hilfsangeboten und sind bereit, diese Hilfe Angebote bei der Bewältigung ihrer Aufgabe anzunehmen. Sie wissen, dass jede auch die kleinste Hilfeleistung sie ihrem Ziel, die bestmögliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erreichen, näher bringt. Natürlich trifft ein Gewinner auf der Suche nach Hilfe auch auf Menschen, die ihm nicht helfen können. Das hält ihn aber nicht davon ab, weiter zu suchen. Er weiß, er braucht nur weiter zu suchen, dann wird er auch jemanden finden, der ihm helfen kann. Und wenn er dann jemand gefunden hat, der bereit ist, ihm zu helfen, dann drückt er seine Freude darüber aus und lässt seinen Helfer wissen, dass  er ihm dankbar ist.

Gewinner machen sich ganze Listen von Leuten, die Ihnen vielleicht helfen könnten und rufen diese an. Sie bitten ausdrücklich um Hilfe. Solche Listen können nicht nur die Adressen von Professoren 
von Ärzten von Diabeteskliniken und Diabetologen, sondern auch von ganz einfachen Leuten aus einer Selbsthilfegruppe enthalten. Diese haben teilweise jahrelange Erfahrung im der Behandlung Ihres Diabetes und freuen sich, wenn sie diese Erfahrungen an andere weitergeben und denen dann damit helfen können.

Gewinner riskieren es, auf andere zuzugehen und sie konkret um Hilfe zu bitten. Sie riskieren es, bewusst abgelehnt zu werden. Wenn sie abgelehnt werden und keine Hilfe bekommen, dann loben sie sich selbst dafür, dass sie den Versuch gewagt haben und auf den anderen zugegangen sind. Sie investieren ihre Kraft auch in Dinge, von denen sie sich nicht von vornherein einen materiellen Gewinn versprechen.

Verlierer, wie könnte es anders sein, wagen eben diesen Schritt nicht, sie fürchten, vom anderen abgelehnt zu werden und unnötig Geld zum Fenster hinaus zu werfen.

Verlierer beginnen erst gar nicht, mit der Suche nach irgendjemandem der ihnen helfen könnte, ihre Gesundheit zu verbessern. Sie sind der Ansicht, daß sie ganz allein mit dieser Sache fertig werden 
müssen. Jeden, der ihnen helfen will, stoßen sie vor den Kopf oder vertreiben ihn durch unmäßige unerfüllbare Forderungen. Eine Hilfe, die nicht ganz exakt dem entspricht, was sie sich vorgestellt haben, lehnen sie von vornherein völlig ab. Dadurch verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand dann auf die Dauer mehr und mehr.

Verlierer fürchten sich davor, Ärzte und Spezialisten wie z.B. Augenärzte aufzusuchen. Sie gehen nicht zu ein r Augenhintergrunds Untersuchung, weil sie sich vor einer schlechten 
Diagnose des Augenarztes fürchten. Sie gehen auch nicht in eine Diabetiker-Selbsthilfegruppe, weil sie meinen, die anderen Betroffenen dort könnten sich über ihre Unkenntnis lustig machen. 
An der Delegiertenversammlung des Landesverbandes Baden Württemberg des Deutschen Diabetiker Bundes e.V. 1992 in Karlsruheberichtete ich darüber, daß es einer amerikanischen Firma, gelungen sei mit Hilfe von Infrarotlicht verletzungsfrei den Blutzucker zu messen. Ich setzte ein Informationsschreiben auf und verteilte es an die ca. 50 Delegierten. Danach verbreitete sich das 
Gerücht, ich sei ein Angestellter dieser Firma. Ein Mitarbeiter einer im Diabetesgeschäft tätigen Firma rief mich einige Tage später an, um von mir zu erfahren, warum ich das gemacht hätte. Er fragte mich wörtlich: "wo bleiben denn Ihre Aktien in dieser Angelegenheit."

Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass es mir Freude gemacht hatte, dieses Wissen mit anderen zu teilen. Er konnte nicht verstehen, dass es mich ganz einfach freute, die großartige Möglichkeit der verletzungsfreien Blutzuckermessung anderen Betroffenen bekannt zu machen, um dadurch gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sie ja nicht wieder vergessen wird. Um Hilfe von anderen bei der Behandlung Deines Diabetes zu bekommen, ist es das Beste, wenn Sie sich zunächst eine Liste machen, in der Sie aufschreiben, wer Ihnen alles helfen könnte. Diese Listewerden Sie im Laufe der Zeit mehrmals ergänzen und erweitern müssen. Manche Personen werden Sie von der Liste wieder streichen müssen, andere werden neu hinzukommen. Wenn Sie Ihre Liste fertiggestellt haben, dann rufen Sie am besten alle Leute auf Ihrer Liste an und bitten sie ausdrücklich um Hilfe.

Ein wichtiges Hilfsangebot, um das Ziel bestmögliche Gesundheit und Fitness zu erreichen, sind auch Diabeteszeitschriften wie das Diabetes - Journal, die Diabetikerzeitschrift Subkutan, der Diabetiker Ratgeber aus den Apotheken, oder die Mitgliederzeitschrift der Insuliner sowie Bücher und Diabetesforen in Computernetzwerken. 

Nehmen Sie jede Gelegenheit wahr, um sich auf dem Gebiet des Diabetes fortzubilden. Kaufen Sie sich Bücher und Zeitschriften oder leihen sie in der Bücherei aus. Studieren Sie diese Bücher, suchen Sie nach Möglichkeiten Ihre Gesundheit zu schützen. Bei manchen Büchern genügt es nicht, sie einmal kurz durchzulesen. Man muss diese Bücher in einzelnen Abschnitten mehrmals lesen.

Nutzen Sie jede mögliche Informationsquelle aus, die Sie finden können, versäumen Sie nicht Informationen, die Ihnen wichtig erscheinen, an andere weiterzugeben. Vergessen Sie nicht, großzügig mit Anerkennung allen denen gegenüber zu sein, die Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Aufgabe geholfen haben. Sie haben es verdient. Jede Hilfe, die Sie bekommen haben, ist eine Anerkennung wert. Es gehört nicht nur zum guten Ton, dass Sie anderen dafür, dass sie Ihnen geholfen haben, Ihre Anerkennung aussprechen, sondern Sie motivieren sie dadurch dazu, dass sie Ihnen auch weiterhin helfen.

Auch Ihr Arzt hat es verdient, dass Sie ihm für seine Anstrengungen für Ihre Gesundheit großzügig loben. Möglichst so, dass es seine Patienten im Wartezimmer und seine Arzthelferinnen hören. Gerade der Arzt, der Ihnen erklärt, dass Ihre  Blutwerte nicht in Ordnung sind will schließlich dasselbe wie Sie, nämlich erreichen, dass sie besser werden. Er will dasselbe wie Sie nur dass er eben nicht weiß, dass negative Verstärker Verlierer hervorbringen, während positive Verstärker Gewinner hervorbringen. Er täte besser daran, Sie für jeden auch nur kleinen Fortschritt in Ihrer Diabetesbehandlung zu loben und Ihnen zu sagen, dass er froh darüber ist, dass es nicht noch schlimmer ist, aber er kann es nicht besser, weil er es nicht besser gelernt hat. Es kann es in den meisten Fällen nicht, denn er hat Medizin studiert und nicht Weisheit.

Wenn Sie das nächste mal von Ihrem Arzt wegen mangelnder Stoffwechselführung kritisiert werden, so nehmen Sie es ihm bitte nicht übel, er weiß nicht wie sehr er Sie damit verletzt. Die Tatsache, dass er sich um Sie kümmert zeigt, dass er dasselbe erreichen will wie Sie, nämlich, dass Ihre Gesundheit besser wird.

Allerdings spricht nichts dagegen, ihrem Arzt gegenüber den Wunsch zu äußern, dass er falls er irgendwann etwas lobenswertes an  Ihrer Stoffwechselführung finden kann, er Ihnen das auch sagen soll. Selbst wenn die Hoffnung darauf, dass er das in Zukunft einmal tut, nur winzig ist, so ist es besser, Sie äußern Ihren Wunsch, als dass Sie betreten schweigen. Jeder Wunsch kommt beim 
anderen an und kann bewirken, dass er irgendwann einmal seine Meinung ändert. Wenn Sie aber nichts sagen, dann hast haben Sie keine Chance zu bekommen, was sie möchten.

Auf keinen Fall sollten Sie sich mit Ihrem Arzt  über die Behandlungsform streiten,

so wie ich das einmal gemacht habe. Ich habe mich mit meinem Arzt darum gestritten, selber Blutzucker bestimmen zu dürfen. Damals herrschte noch die Auffassung Blutzuckermessung sei alleinige Aufgabe des Arztes !

Das führt zu nichts. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass bei jedem Streit beide Seiten nur verlieren. Derjenige, der Recht behält verliert die Zuneigung seines Gegenübers. Derjenige, der Unrecht hat verliert an Selbstbewusstsein. Es gibt nur eine Möglichkeit bei einem Streit zu gewinnen, und die ist, ihn um jeden Preis zu vermeiden, und ihm weiträumig aus dem Weg zu gehen. 

Außerdem führt jeder Streit zu einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen, die dann wie ich in den vorausgegangenen Kapiteln bereits mehrfach angedeutet als Gegenspieler des Insulins wirken und die Diabeteseinstellung ruinieren können.

Als die ersten Teststreifen BZ-Messgeräte auf den Markt kamen, wollte ich unbedingt so ein Gerät haben. Ich ging also zu einem Arzt, der mir empfohlen worden war und verlangte von ihm, er solle mir ein solches Gerät verschreiben. Ich erklärte ihm detailliert, was ich wollte, dass das Gerät meine Krankenkasse zahlen sollte, und worin ich den Gewinn für mich bei dieser Blutzuckerselbstmessung sehen würde.

Ich sagte ihm, ich wolle meinen Blutzucker jetzt selber messen und nicht mehr einen ganzen Tag damit vertrödeln, ein Blutzuckertagesprofil im Krankenhaus anfertigen zu lassen, das dann völlig anderes aussehe als das Blutzuckertagesprofil eines meiner gewöhnlichen Tage.

Er jedoch vertrat die Ansicht, die Blutzuckermessung sei Sache des Arztes und gehöre nicht in die Hand des Patienten. Die Diskussion um das für und wieder über die Blutzuckerselbstmessung mit 
Argumentation und Gegenargumentation kostete den Arzt seinen Patienten und mich ein weiteres Jahr ohne BZ-Selbstbestimmung.

Einen einmal gefassten Entschluss wieder abzuändern, ist sehr schwierig. Wenn Ihr Gegenüber am Anfang des Gesprächs nein gesagt hat, dann ist es mit sehr großer Kraftanstrengung und nur in seltenen Fällen möglich, ihn dazu zu bringen, doch noch ja zu sagen. Am leichtesten erreicht man etwas bei seinem Gegenüber, wenn es gelingt, zunächst eine beiläufige Bemerkung über etwas zu machen, was man gerne hätte, sich also langsam vorzutasten, dass sich der andere mit dem Gedanken anfreunden kann.

Wenn Sie das nächste Mal von Ihrem Arzt etwas haben möchten, ein Rezept für eine automatische Spritze, ein Attest für den Führerschein, oder ein Rezept für irgend ein neues Medikament, dann ist es wichtig, dass Sie mit etwas anfangen, über das ihr beide gleicher Meinung seid. Es ist wichtig, dass Sie klarstellen, dass es für Ihn und für Sie wichtig ist, dass Sie Ihre BZ-Werte so gut wie möglich auf die Höhe eines Gesunden bringen können. Fangen Sie das Gespräch möglichst mit einer Frage an, auf die Ihr Arzt mit Ja antworten kann.

Das gleiche gilt natürlich auch für die Vertreter von Krankenkassen, welche die Kosten für eine Behandlung, für eine Kur oder für ein Hilfsmittel übernehmen sollen. Der Vertreter, der Krankenkasse, der Ihr Hilfsmittel oder Ihre Kur bezahlen soll, hat von seinem Vorgesetzten den Auftrag möglichst Kosten sparend zu arbeiten. Große Chancen etwas genehmigt zu bekommen, haben Sie  besonders dann, wenn es Ihnen gelingt, nachzuweisen, dass das was Sie vorschlagen, zu einer Kosteneinsparung für seine Krankenkasse führt.

Ein Vorstandsmitglied eines Diabetikerselbsthilfevereins hat mir berichtet, wie er mit dieser Methode den Vertreter seiner Krankenkasse dazu bewegen konnte, die Kosten für die BZ- Messstreifen die sie zuerst nicht übernehmen wollte, doch zu übernehmen. Er versicherte dem Vertreter der Krankenkasse glaubhaft, dass es für seine Krankenkasse viel teurer würde, wenn er zum Arzt gehen würde und dort seine BZ-Messungen vornehmen lassen würde. Er rechnete der Krankenkasse vor, wie viel sie dadurch sparte, dass er die BZ-Messung selbständig zu Hause durchführen würde. Er konnte auf diese Art die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten für die 
BZ-Teststreifen und das Blutzuckerteststreifen - Ablesegerät überzeugen. Zu seinem und der Krankenkasse Nutzen.

Zusammenfassung:

1. Finden Sie Hilfe.

2. Gehen Sie in die Praxis von Spezialisten und in die Versammlungen 
von Selbsthilfegruppen.

3. Bitten Sie ausdrücklich um Hilfe
Kennen Sie den Trick, wie Sie lernen sich unbewusst so zu verhalten, dass Sie Hilfe finden.
Ich hoffe, Sie erahnen es zwischenzeitlich:

Sagen Sie sich selbst in möglichst kindlichem Ton:
"Es geht mir mit jedem Tag 
in jeder Hinsicht immer besser und besser."

Die Aussage " in jeder Hinsicht " betrifft auch das Auffinden von Hilfe oder hilfsbereiten Personen.

Sagen Sie das ruhig mindestens 20 Mal morgens beim Aufstehen und 20 mal vor dem Zubettgehen.

Es ist nicht nötig dass Sie sich dabei anstrengen oder sich darauf konzentrieren. Sie brauchen das nur zu tun. Das reicht. Das ist alles. So einfach ist das. Ihr Gehirn muss sich in Bewegung  setzen und neue neuronale Netze bilden, damit Ihre Zunge diesen Satz aussprechen kann.

Lektion 6: Wie man durch Infektionskrankheiten erhöhte BZ-Werte durch positives Denken behandelt. 

 

Bei fieberhaften Infekten kann der Insulinbedarf bis auf das Doppelte steigen.

Wie verhalten Sie sich  nun, wenn Sie bemerken, dass Sie sich erkältet haben und wahrscheinlich krank werden? Nehmen Sie die Sache auf die leichte Schulter? Machen Sie so weiter wie bisher und hoffen, dass die Krankheit von alleine wieder weggeht? Machen Sie sich Gedanken darüber, wie es zu diese Krankheit, gekommen ist? Wie sehen diese Gedanken dann aus?

Sehen Sie so aus?

Ach Du meine Güte, das hat mir gerade noch gefehlt. Auch das noch. Das kann ich im Augenblick nun wirklich nicht gebrauchen. Warum habe ich bloß keine wärmere Jacke angezogen. Warum bin ich nicht öfter in die Sauna gegangen, um mich abzuhärten. Warum habe ich mich nicht gesünder ernährt. Warum habe ich mich nicht vitaminreicher ernährt? Jetzt hat's mich erwischt. Das ist das 
Ende meiner Bemühungen um gute BZ-Werte. Wenn ich jetzt auch noch Fieber bekomme, dann wird mein Blutzucker wieder in astronomische Höhen steigen. Wozu soll ich mir da überhaupt noch Mühe geben. Am besten ich lasse diese Gesundheitsbemühungen jetzt ganz bleiben. Wie man sieht, hat das alles sowieso keinen Wert gehabt. Wie ich mich kenne, dauert das wieder Monate bis ich diese Krankheit überwunden haben. Das letzte Mal habe ich von dem Medikament, das mir der Arzt verschrieben hat eine Allergie bekommen, die so fürchterlich gejuckt hat. Wahrscheinlich bekomme ich diesmal wieder so eine Allergie. Wie das aussieht, werde ich wieder Monatebrauchen, um völlig gesund zu werden. Meine Geburtstagsfeier kann ich vergessen. Meine Eintrittskarten für das Fußballspiel kann ich in den Müllkübel werfen.

Oder sehen Ihre Gedanken so aus?

Aha, ein Alarmsignal. Krankheitserreger sind im Anmarsch. Was mache ich jetzt, um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Ich werde sofort meinen Arzt aufsuchen, der wird mir wie schon so oft, mit Rat und Medikament zur Seite stehen. Ich werde mir jetzt sofort zwei Kilo Orangen und Vitamintabletten kaufen, um meinen Körper bei der Abwehr der Krankheitserreger zu unterstützen. 
Wo sind die Echinacin Tropfen, die mir das letzte Mal geholfen haben, meine Abwehrkräfte zu steigern? Ich habe schon mehrere Krankheiten überstanden, und werde auch mit diesen Krankheitserregern fertig werden. Das wäre ja gelacht, wenn das nicht in ein paar Tagen vorbei wäre. Dieser Spuk wird schneller verschwunden sein, als wie er gekommen ist. Ich werde mich ausruhen und meinem Körper Ruhe gönnen, damit er seine Abwehrkräfte voll und ganz auf die Beseitigung der Krankheitserreger richten kann. Ich habe es verdient, mich jetzt eine Weile auszuruhen, schließlich habe ich in der letzten Zeit sehr viel gearbeitet. Ich werde diese Ruhepause nutzen, um mich zu regenerieren. Ich bin ganz sicher bald wieder gesund, das wäre doch gelacht. Schließlich habe ich in letzter Zeit einiges für meine Gesundheit getan. Ich habe Frühgymnastik gemacht und war sogar einmal in der Woche schwimmen.

Außerdem gibt es heute BZ-Messgeräte, mit denen man sofort feststellen kann wenn sich der Insulinbedarf etwa durch Fieber erhöhen sollte. Bis zu meiner Geburtstagsfeier ist es noch lange und notfalls verlege ich die Feier. Mein Freund freut sich sicher, wenn ich ihm ein paar Fußball-Eintrittskarten für das Endspiel schenke.

Ich brauche wohl nicht mehr zu sagen, welches das Denkmuster der Verlierer und welches das Denkmuster der Gewinner ist, selbst wenn Sie die vorausgegangenen Kapitel nicht gelesen haben sollten.

Vor allem bei aufkommenden Krankheiten, wenn wir gezwungen sind, ruhig zu Hause zu bleiben und uns zu erholen, dann kann die Gefahr, sich in negativen Gedanken zu verlieren, sehr groß werden, weil wir uns dann über alles mögliche üble Gedanken machen können. Dies ist der Fall, weil man dann Zeit hat und durch die Krankheit geschwächt ist. Gerade dann ist es sehr wichtig, seine Gedanken zu kontrollieren und zu überprüfen, wie man selber jetzt gerade denkt.

Es kann hilfreich sein, sich in solchen Momenten lebhafte Vorstellungen von etwas Schönem zu machen. Vorstellungen vom letzten Urlaub können dabei helfen. Vorstellungen von einer sonnendurchfluteten Palme am Strand und den glitzernden Wellen des Meeres, wenn man gegen die Sonne über die Wasserfläche blickt.

Es ist nicht hilfreich, diese Zeit damit zu verbringen, sich selber Klötze auf die Seele zu laden und sich Sorgen zu machen.

Entsprechend der Erwartungshaltung verhalten sich Gewinner und Verlierer in dem Moment, in dem eine Krankheit auftaucht entweder positiv oder negativ. Entsprechend ihrer Erwartungshaltung 
verhalten sich beide Gruppen dann bewusst oder unbewusst so, dass sich die jeweilige Erwartungshaltung dann auch erfüllt.

Jeder positive Gedanke führt in einer solchen Situation dazu, dass die Krankheit schneller vorübergeht. 
Es kann sehr schwierig sein, sich selbst Mut zuzusprechen, sich selbst positive Gedanken zu machen, wenn man krank im Bett liegt.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese Art zu denken möglichst vorher üben. Alles was Sie geübt haben fällt Ihnen leichter.

Es lohnt sich in jedem Fall, dass Sie es immer und immer wieder versuchen und sich selbst für jeden Versuch, den Sie unternommen haben, loben.

Ein weiteres Hilfsmittel in einer solchen Situation kann sein, dassSie sich  auf etwas freuen, das Sie tun werden, sobald Sie wieder gesund sind. Das muss nichts Großartiges sein. Es genügt, wenn Sie
aus dem Fenster hinausschauen und sich sagen:" Sobald ich gesund bin, werde ich einen Spaziergang durch den Stadtpark machen. "Dadurch richtet sich Ihr Blick auf etwas anderes als Ihr

Krankenbett. Die Vorfreude auf etwas Schönes, ich meine die Vorstellung von etwas Schönem kann helfen, die Krankheit rascher zu überwinden. Das braucht nichts Weltbewegendes oder etwas Teures zu sein, es genügt sich vorzustellen, wie die morgendliche Sonne einem warm ins Gesicht scheint. Gerade dann, wenn es ein dunkles Krankenzimmer und im Moment draußen nebeliger Herbst ist. 

Es sind die Vorstellungen von unserer Umwelt, die wir uns in unseren Gedanken machen, die unsere Gefühle beeinflussen. Die Dinge entwickeln sich dann so, wie wir Sie interpretieren.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht erlauben, in Selbstmitleid zu versinken. Obwohl es eigentlich so sein müsste, dass wir einen Kranken, der im Bett liegt, durch liebe Worte unterstützen, können gerade Sie als Kranker, besonders überzeugend eine stützende Wirkung auf andere, auf Gesunde haben, wenn es Ihnen gelingt, ihre positive Erwartungshaltung anderen zu vermitteln.

Zusammenfassung:

1. Unterstützen Sie sich beim Gesundwerden dadurch, dass Sie sich dafür 
loben, wie gut Sie bisher mit Krankheiten fertig geworden sind.

2. Unterstützen Sie sich beim Gesundwerden dadurch, dass Sie sich etwas 
Schönes vorstellen.

3. Freuen Sie sich auf etwas, was Sie tun werden, sobald Sie wieder gesund 
sind.

Wenn es Ihnen akut sehr schlecht geht, dann kann der gesprochene Satz:
"Es geht vorbei." eine große Hilfe Sein. ansonsten kennen Sie den Trick jetzt ja:

Sagen Sie sich selbst in möglichst kindlichem Ton:
"Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser."

Die Aussage " in jeder Hinsicht " betrifft natürlich besonders auch Ihren Gesundheitszustand.

Sagen Sie das ruhig mindestens 20 Mal morgens beim Aufstehen und 20 Mal vor dem Zubettgehen.

Sie brauchen dazu keinen starken Glauben, oder einen starken Willen. Oder große Konzentrationskraft. Sie brauchen das bloß zu machen. Das reicht. Das ist alles. 
Lernen Sie sich selbst zu lieben, dann kommt alles andere fast wie von selbst"



Lektion 7: 
Wie man den größten Nutzen aus diesem Report zieht.

Wenn Sie dieses ebook bis hierher durchgelesen haben, dann haben Sie auch die Ausdauer dazu das, was in diesem Heft beschrieben wird, in Ihrem Leben anzuwenden und Ihren Diabetes, mit Hilfe des positiven Denkens und der bewussten Autosuggestion zu behandeln.

Den ersten Schritt, sich zu informieren, welche Denkmuster Ihnen helfen können, so gesund wie möglich zu werden, haben Sie schon  getan. Der nächste Schritt ist, mit der Behandlung Ihres Diabetes, durch positives Denken anzufangen. Dazu ist es nötig, dass Ihnen die Art und Weise, wie man positiv denkt, in Fleisch und Blut übergeht. Nach einiger Zeit werden Sie dann unbewusst positiv denken.

Bereits dadurch, dass Sie dieses ebook gelesen haben, haben sich Ihre Gedankenmuster verändert. Sie haben bereits ein Stück auf dem Weg zu einem besseren Gesundheitszustand zurückgelegt. Wichtig ist, dass Sie dieses ebook jetzt nicht einfach weglegen und vergessen. Drucken Sie es aus und nehmen Sie es immer wieder in die Hand.  Merken Sie sich die darin enthaltenen 
Vorschläge für ein positives Gedankenmuster.

Auf keinen Fall sollten Sie sich darüber aufregen, wenn Sie feststellen, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Das wäre schon wieder negatives Denken. Wenn Sie bemerken, dass Sie etwas falsch gemacht haben, dann seien Sie rücksichtsvoll zu sich selbst, und loben Sie sich  dafür, dass sie es bemerkt haben.

Es kann auch nützlich sein, wenn Sie sich die Zusammenfassung am Schluss eines Kapitels auf einen Zettel schreiben. Diesen Zettel können Sie dann in den Geldbeutel  legen. Dann werden Sie immer wieder daran erinnert, welche Art zu denken zu mehr Gesundheit führt.

Eine weitere Möglichkeit, um den größtmöglichen Nutzen aus diesem Report zu ziehen, kann es auch sein, wenn Sie sich ein Tagebuch anlegen und darin aufzuschreiben, an welchem Tag sie auf eine ganz bestimmte Weise gedacht haben, und welche Wirkung das hatte. Erstens prägen Sie sich  dadurch das Ganze besser ein, und zweitens kann es sehr interessant sein, diese Dinge später einmal 
nachzulesen.

Während des Lesens können Sie  auch Notizen in das ausgedruckte ebook machen. Wenn Ihnen eine Stelle besonders wichtig oder interessant erscheint, dann kann es hilfreich sein, Notizen an den Rand der Seite zu machen, oder eine Textstelle zu unterstreichen, so dass Sie sie beim nächsten Durchlesen wieder finden.

Natürlich genügt das Wissen allein, wie man positiv denkt, nicht dazu, um die Gesundheit zu verbessern. Es ist nötig, damit anzufangen, bewusst positiv zu denken und dadurch erst einmal einen 
kleinen Anfang zu machen. Nach einiger Zeit werden Sie bemerken, dass es Ihnen immer leichter fällt, Ihren Gesundheitszustand durch positives Denken zu verbessern. Dann ist es an der Zeit, dass Sie anderen Diabetikern über die Möglichkeit der Behandlung des Diabetes durch positives Denken berichten, damit das, was Ihnen geholfen hat, auch anderen helfen kann.

Nachwort:

Lieber gesundheitsbewusster Diabetiker,

Sie müssen nicht mit einer schlechten Diabeteseinstellung leben. Mit dieser einfachen und leicht ausführbaren Diabeteseinstellungs-Optimierungsmethode ohne Therapeuten, ohne Nahrungsergänzungsmittel und ohne Diätprodukte können Sie sich jetzt sofort und nachhaltig von Ihrer schlechten Gewohnheit die Diabeteseinstellung einfach schleifen zu lassen befreien - das Einzige, was von Ihnen verlangt wird, ist, dass Sie das selber wollen und die wenigen Anleitungen befolgen. Wenn Sie mit der schlechten Diabeteseinstellung aufhören wollen, lesen Sie weiter und befolgen Sie die Anleitungen. Sie tauschen das Risiko an Diabetischen Folgeerkrankungen wie Nierenversagen, Neuropathie oder Retinopathie zu erkranken, oder an einem diabetesbedingten Herzinfarkt frühzeitig zu sterben, ein gegen die Aussicht auf ein gesundes, schmerzfreies und erfülltes Leben.

Sollte es in der Anfangsphase bei Ihrer Umlernphase Rückschläge geben und Sie zwischendurch schwach werden und unkontrolliert einen Haufen Süßigkeiten in sich hineinschaufeln, machen Sie einfach weiter als wäre nichts geschehen - mit den gleichen Anweisungen. Es macht keinen Sinn, wenn Sie sich in einem solchen Fall selbst nieder machen. Das erhöht nur ihre Stresshormone und sorgt für neue ungesunde Blutzuckerspitzen. Sollten Sie absolut ungesunde Nahrungsmittel gekauft haben, dann werfen Sie diese einfach in den Müll.
Und nun - viel Erfolg und viel Vergnügen bei Ihrem Aufstieg in die Liga der Menschen mit bedingter Gesundheit, wie wir Diabetiker auch genannt werden mit einer sich weltweit bewährten Methode ohne Nahrungsergänzungsmittel, Therapeuten und Diät-Produkte.

Das was ich hier beschrieben habe  ist keine Methode, die Ihre Diabetestherapie ersetzt. Es  ist eine Methode mit der Sie diese effektiv, das heißt ohne große Mühe innerhalb kürzester Zeit optimal durchführen lernen und damit ein Höchstmaß an gesundheitlichem Wohlbefinden erreichen können.

Raum für eigene Aufzeichnungen .













  • Wenn Sie mit der bisherigen Anleitung einverstanden sind und die Informationen verstanden haben, sagen Sie deutlich hörbar: " Ja, das ist der Fall."
  • Machen Sie sich vollkommen klar, dass es grausam wäre, wenn Sie weiter mit einer schlechten Diabeteseinstellung ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und früher an diabetischen Folgeerkrankungen sterben würden, über die Sie sicher von Ihrem Arzt informiert wurden.
  • Treffen Sie jetzt  die Entscheidung oder bekräftigen Sie die von Ihnen gefällte Entscheidung Ihre Diabeteseinstellung ab sofort nicht mehr schleifen zu lassen.
  • Sagen Sie laut und deutlich den Satz: Ich will gesund leben. Es ist höchste Zeit gesund zu leben. Ich werde heute noch damit anfangen gesund zu leben. 
  • Werfen Sie jetzt alles was Ihrer Gesundheit schaden könnte in den Müll, oder wenn es sich um Flüssigkeiten handelt in die Kloschüssel- dann spülen Sie die Reste in den Abfluss Ihrer Toilette.
  • Machen Sie erst weiter mit der Diabeteseinstellungs-Optimierungsmethode wenn Sie damit fertig sind. Beobachten Sie dabei ihre Gefühle und Ihre Gedanken.
  • Stellen Sie sich dann vor einer großen Gefahr zu entrinnen, indem Sie sich endlich dazu aufgerafft haben mit der gefährlichen Gewohnheit Ihre Diabeteseinstellung schleifen zu lassen ein für alle mal zu brechen. Werfen Sie was ihrer Gesundheit geschadet hat einfach in den Mülleimer.

 

  • Dann sagen Sie das erste Mal den Satz, der Sie sicher in Ihr neues gesundes Leben geleitet, laut und deutlich, so dass Sie ihn selber gut hören können:


"Seit ich positiv denke, geht es mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser."

Mit diesem Satz beißt sich die Katze (bildlich gesprochen gewissermaßen) in den Schwanz.
Ihr Unterbewusstsein wird von Ihnen selbst darauf programmiert positiv zu denken.

  • Wiederholen Sie diesen Satz so oft Sie wollen, mindestens zehn Mal und trommeln Sie dabei mit allen Zehn Fingern Ihrer Hände auf etwas Festes - zum Beispiel auf die Tischplatte oder Ihre Oberschenkel. Trommelns sie wie beim Klavierspielen! Sie verknüpfen damit die Autosuggestionsformel in Form eines Pavlowschen bedingten Reflexes Ihrer Hände und heften Sie damit wie an einer Pinwand in Ihrem Gehirn fest. Nach einiger Einübung können Sie allein durch die Bewegung des Klavierspielens die Autosuggestionsformel aktivieren. Sie schaffen es dadurch ein neues neuronales Netz in Ihrem Gehirn zu schaffen. Aus dem " Jetzt habe ich schon wieder versagt, ich bin eine Flasche und werde meine Gesundheit völlig ruinieren" wird das Gegenteil:


"Seit ich positiv denke, geht es mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser."

  • Achten Sie von heute darauf, fortan ausreichend gutes Trinkwasser zu trinken. Für jedes Kilogramm Körpergewicht sollten Sie täglich 30 Kubikzentimeter Wasser trinken - Wenn Sie 90 Kg wiegen sind das also ca. 2,7 Liter.  Sollten Sie wie zahlreiche Typ 2 Diabetiker übergewicht haben, dann setzen Sie bitte für die Berechnung Ihr Idealgewicht ein. Überflüssige Fettzellen von übergewichtigen Typ 2 Diabetikern nehmen überflüssiges Wasser auf und sie belasten zusätzlich zu der diabetischen Stoffwechselstörung Herz und Kreislauf und die Nieren. Das muss nicht sein.

 

  • Wann immer Sie der Wunsch überkommt während der Optimierung Ihrer Diabetestherapie wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen, "spielen Sie Klavier" oder Trommeln Sie mit Ihren Fingern. Wenn Sie Durst haben trinken Sie ein Glas Wasser - nichts anderes.

 

 

  • Meiden Sie Alkohol, Alkohol, gewohnheitsmäßig getrunken und täglich getrunken schadet auf lange Sicht allen Ihren Inneren Organen, weil Alkohol die Zellen schädigt. Auch kann es sein dass Alkohol sie zu sehr enthemmt und darunter Ihre Diabeteseinstellung leidet. Ferner behindert Alkohol die Gluconeogenese  (Neubildung von Traubenzucker aus körpereigener Stärke) in der Leber was zu unnötigen Unterzuckerungen führen kann.

 

  • Sorgen Sie, wann immer möglich für viel Bewegung an der frischen Luft. Dadurch wird ihr Körper mit Sauerstoff versorgt und auch die Durchblutung und das Denkvermögen gefördert. Ein Spaziergang an der frischen Luft fördert die Durchblutung des Gehirns um 15 %.

 

  • Vor dem Einschlafen und kurz nach dem Aufwachen sprechen Sie Ihre Gesundheits – Optimierungs Formel ( mindestens 10 Mal ).


"Seit ich positiv denke, geht es mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser."

Es ist das Verdienst des französischen Chemikers Emile Coue´ ( 26.02. 1857 - 02.07.1926 ) die Entdeckung gemacht zu haben, dass es möglich ist durch Autosuggestion die Gesundheit zu schützen. Er hat mit dieser Methode vielen Menschen geholfen.

Seine Ursprungsformel lautete: "Tous les jours a`tous points de vue je vais de mieux en mieux!"
also übersetzt :

" Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser "

Selbstverständlich können Sie auch die Ursprungsformel von Coue´ zum Schutz Ihrer Gesundheit verwenden.

Bitte berichten Sie mir über Ihre Erfahrungen mit den  in diesem Report genannten Prinzipien.

Hinweis zum Copyright.

Sie dürfen diesen Report kopieren und an andere weitergeben,
solange Sie Ihn völlig unverändert und vollständig lassen.

Auch die darin befindlichen Links und Quellenangaben.

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Literaturangabe:

Anregung zu diesem Heft habe ich mir von folgenden Autoren geholt:

Kassorla. Irene C.Tun Sie's doch! Lernen Sie, sich selbst zu lieben. Der Rest kommt dann fast von alleine...

Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 
Vollständige Taschenbuchausgabe 1988

ISBN 3-426-07708-6

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Carnegie, Dale Wie man Freunde gewinnt:

Scherz Verlag 
Bern * München* Wien 
1996

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Artikel über:
Emile Coue
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile_Cou%C3%A9


 

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Ihr
Hugo R.Vogel

<> Der aufstrebende Vogelp.s.
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>>Wenn Du reich werden willst, darfst du dich nicht dem Studium der Armut widmen. Dinge entstehen nicht, indem man über ihr Gegenteil nachdenkt. Gesundheit wird nie erreicht, indem man Krankheit studiert und an Krankheit denkt<<

Mit diesem Zitat: aus einem 100 Jahre alten Buch. 

Die Wissenschaft des Reichwerdens von Wallace D. Wattles

möchte ich Ihnen einen Denkanstoss liefern.

Denken Sie darüber nach, welche Impulse Ihnen dieser Zitat geben möchte, und setzen Sie die Anregung in die Tat um!

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