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5.2.14  / 18. Februar 1997 ; Biocontrol demonstriert den Diasensor 1000 der Presse.Pressemeldung von Biocontrol.

Pittsburgh, PA - 18. Februar 1997 - Biocontrol Technology, Inc. (Nasdaq: BICO) hat heute bekannt gegeben, daß die Gesellschaft um 9:00 Uhr heute morgen, eine Pressekonferenz im Holiday Inn, Indiana, PA abgehalten hat.

In seiner Eröffnungsrede gab Fred E. Cooper, der leitende Angestellte von Biocontrol, bekannt, daß diese Konferenz einberufen worden war, um den nicht-invasiven Glucose Sensor der Gesellschaft, für Diabetiker, den Diasensor 1000, zu zeigen, und seine Funktionsweise zu erklären, und zu erklären, welche Auswirkungen der Diasensor auf jene Diabetiker haben kann, die ihn benutzen können.

Der Antrag auf Erteilung der Marktzulassung für den Diasensor war im Januar 1994 bei der Food and Drug Administration (FDA) gestellt worden. Gegenwärtig wird der Sensor unter Alltagsanforderungen getestet.

Die Anwesenden sahen, wie bei den Patienten Patricia McAdams und George Hnatko Blutzuckerspiegel gemessen wurden. Danach konnten sie beobachten, wie die Messungen des Diasensors mit den Blutzuckerwerten verglichen wurden, die von einem für den Vergleich verwendeten Standard Labor Meßgerät ermittelt wurden. Es handelte sich dabei um das Yellow Springs Instrument (YSI). Der bei Frau McAdams gemessene Blutzuckerwert betrug 230 mg/dl mit dem Diasensor 1000 und 228 mg/dl mit dem YSI. Der bei Herrn Hnatko gemessene Wert betrug 133 mg/dl mit dem Diasensor 1000 und 125 mg/dl mit dem YSI.

David L. Purdy, President und Gründer von Biocontrol, erklärte die Funktionsweise des Diasensor 1000. Dabei sagte er, der Sensor sei:

"Ein Anwendungsbeispiel für die nach dem gegenwärtigen Stand der Technik am weitesten fortgeschrittene Spektroscopie Technologie, welches die gleichen Prinzipien ... anwendet, um infrarotes Licht vom Arm ... des Patienten aufzufangen, wie die Besatzung des Space Shuttle in das Hubble Telescope installieren wird, um Licht von entfernten Galaxien zu empfangen.

Im Diasensor 1000, "geht das Licht von einem Fiberglasteil aus, gelangt in das Gewebe, wird innerhalb der Haut wieder zurückgeworfen, und danach von einem anderen Fiberglas Element aufgefangen... "das " trägt das Licht in eine optische Komponente, welche es in seine verschiedenen Wellenlängen zerlegt. Dabei vergleicht man das Licht zum Arm hin, mit dem Licht, das vom Arm weg gesammelt wird. Auf diese Weise können chemische Bestandteile aufgespürt werden.

"Sobald wir die spektralen Eigenschaften der Energie abgetrennt haben," fuhr Herr Purdy fort," können diese Wellenlängen mit jenen, die wir früher von dem Patienten, durch die Messung des Blutzuckers bei verschiedenen Blutzuckerwerten erhalten haben, verglichen werden. Dann wird eine mathematische Gleichung, ein sogenannter Algorithmus, mit dieser Information verknüpft."

Herr Purdy erklärte weiter, "um diesen Algorithmus zu gewinnen führt man bei Biocontrol einen Eichvorgang durch, in dessen Verlauf eine gewisse Anzahl von Blutzuckermessungen bei einem Patienten, bei verschiedenen Blutzuckerhöhen, durchgeführt werden.

Todd Barker, Ph.D, der Leiter der Abteilung für Computeranalyse, klärte darüber auf, daß diese Spectral Werte automatisch von Computern in Algorithmen umgewandelt werden. Diese würden Methoden anwenden, die von einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, der sogenannten Chemometrie stammten. Die Chemometrie macht sich die multivariate Analyse Technik zu nutze, um Variable die gemessen werden sollen, so wie es der Blutzucker eine ist, und Infrarot Spektren miteinander in Verbindung zu bringen. Die Chemometrie dient dazu, einen mathematischen Zusammenhang zwischen den Variablen, für die man sich interessiert, zu finden.

Dr. Barker erzählte den Mitgliedern der Presse, daß dieser Algorithmus auf einer PCMCIA Karte gespeichert ist, welche während der Messung in die Maschine hineingesteckt wird. Dadurch, daß jeder seine eigene PCMCIA Karte hat, kann ein einzelner Diasensor auf die Verwendung durch mehrere Mitglieder einer Familie angepasst werden.

Der Diasensor 1000 ist 30 cm mal 52 cm groß und wiegt annäherungsweise 18 kg (zusammen mit der 17 # Stromversorgung.)

Er wird eine zweijährige Garantie und eine voraussichtliche zehnjärige Lebendsdauer haben. Er braucht keine weitere Ausrüstung für den Betrieb, kann auch für die Benutzung von Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit ausgerüstet werden, wird voraussichtlich 7950 Dollar kosten, wenn er von der FDA zugelassen ist, und wird anfänglich in den USA nur nach Verschreibung zu erhalten sein.

Im Bewusstsein dessen, daß "... der Diasensor nicht perfekt ist, " sagte Herr Cooper" ist er nicht für jeden geeignet, und ist er größer und teurer als wir es gerne hätten - ungefähr so wie es Fernsehgeräte in den 40 er Jahren, Computer in den 80 er Jahren und Taschenrechner in der 70 er Jahren waren... Diese revolutionären Produkte wurden verbessert, durch fortgesetzte Forschung und Weiterentwicklung," fuhr er fort. "Beim Diasensor 1000 wird es genau so sein."

Die Pressekonferenz wurde mit einem Gang durch Biocontrol's Herstellungszentrum, welches 2090 Quadratmeter umfasst, abgeschlossen. Der Raum ist ausgebaut und steht zur Fertigung des Diasensor 1000 bereit. Sobald weitere Räume, die gegenwärtig im Bau sind, fertiggestellt sind, wird sich das Raumangebot auf 6317 Quadratmeter erhöhen.

Biocontrol Technology Inc. hat seine Büros in Pittsburgh, PA und ist mit der Entwicklung und der Herstellung von biomedizinischen Geräten und Ausrüstungsgenständen beschäftigt.


Weitere Informationen zu diesem Gerät sind zu erhalten von:

Biocontrol Technology Inc., 2275 Swallow Hill Road, Building 2500, Pittsburgh, PA 15220

Investoren:

Diane McQuaide

Telefon: 001 412 429 0673

Fax: 001 412 279 9690 


Medien:

Susan Taylor

Telefon: 001 412 279 9455

Fax: 001 412 279 9447



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