Bücherei
Regal 1 Einen
rezessiven Erbgang mit unilokulärer
Anordnung
des
entsprechenden Gens nehmen an:
Allen / Allen, W.: Ann.Int. Med. 6 (1953) 1272 - 1274/
Nilson / Nilsson, S.E.: Act. Genet. 14 (1964) 96-110/
Post / Post, R. H.: Amer. J. Human genet. 11 (1962) 56-65/
Steinberg
u. Mitarb. / Steinberg. G. A.,R.
Wilder:
Amer.
J.
Human Genet. 4 (1952) 113-135/
Eine unregelmäßige Dominanz nimmt an:
Günther / Günther, O.: Internis 4 (1963) 374 - 384/
Einen dominanten Erbgang nimmt an:
Levit
u. Mitarb. /Levit, S. G., M. L. Pesikova:
Proc.
M.
Gorkey Med. Biol. Inst. 3 (1934) 132-147/
v.
Kries / von Kries, J.: Z. Menschl.
Vererb.-u.
Konstit.-
Lehre 31 (1953) 406-430/
Lawrence
/Lawrence, R. D.: The Chances of
Morbid
Inheritance.
Blacker London 1934/
Pavel
u. Mitarb. /Pavel, I., R. Pieptea:
Diabetologia
4
(1968) 358 - 364/
Einen multifaktoriellen Erbgang nehmen an:
Simpson / Simpson, N. E. Diabetes 13 (1964) 462 - 471/
Die
Tatsache, daß sich auch bei eineiigen
Zwillingen,
Personen
mit gleichem Erbgut, ein nicht
unerheblicher Teil
diskordant
verhält, weist darauf hin,
daß eben nicht
die Krankheit als
solche, sondern die Disposition dazu
vererbt wird. Dies
zeigt
auch gleichzeitig, welche Bedeutung
Einflüsse
haben,
die der
Umwelt entstammen. Dies weist somit
darauf hin,
daß
es
Umweltfaktoren geben muß, die
bei dazu
disponierten
Personen
den Diabetes manifest werden lassen.
Köberling
stellte ferner vergleichende
Untersuchungen
über die
Diabetesbelastung bei Geschwistern und
Kindern von
Erwachsenendiabetikern an. Er fand
eine nahezu gleiche
Häufigkeit des Diabetes mellitus
bei Eltern und
Geschwistern
von Diabetikern. Er wies darauf hin,
daß bei
rezessiver
Vererbung und einer Häufigkeit
von 5 % vermutlich
22 % der
Kinder und 37% der Geschwister von
Diabetikern homozygot
betroffen wären und schloß
deshalb, auf eine
unregelmäßige
dominante Vererbung, d.h. die Anlage
zum Diabetes des
Alterstyps muß nicht homozybot
vorhanden sein,
damit es zur
Manifestation eines Diabetes kommt.
Die heterozygot
vorhandene
Anlage besitzt jedoch keine 100 %ige
"Durchschlagskraft"
m.a.W.
keine absolute Dominanz. Sie muß
nicht in jedem
Fall zur
Manifestation führen, denn sonst
müßte
die Häufigkeit des
Diabetes mellitus bei Eltern und
Kindern genau gleich
sein. Für
die Annahme eines dominanten Erbganges
der
Diabetesanlage
zum
Alterstyp spricht ferner eine
Untersuchung von
Köberling
und
Mitarbeiter, bei der, unter Anwendung
des oralen
Glucosetoleranztestes, bei
Geschwistern von
Erwachsenendiabetikern eine
Belastungsziffer von ca.
50%
ermittelt wurde.
(a) Pinkus, G.,P. White Amer. J. med Sci. 186 (1933) 1-14
sonst. Primärliteratur siehe Text.
Und
hier noch mein
persönlicher Tipp
für Sie, weil Sie meine
Seite besucht haben:
Die wichtigsten
Schüssel
zur körperlichen Gesundheit
sind: