Bücherei
Regal 1
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Der Arzt kann in der Praxis
unter
Anwendung des
oralen
Glucosetoleranztestes (
verschlucken einer genau festgelegten Traubenzuckermenge) oder
durch Kontrolle des
Blutzuckergehaltes nach einer intravenösen
Glucoseinjektion
(Einspritzen
einer Traubenzuckerlösung in eine Vene) einen
Diabetes im sogenannten Latenzstadium ( Zustand an dem man den Diabetes noch
nicht an körperlichen Warnzeichen erkennen kann )
entdecken.
Vor
allem Personen mit bekannter erblicher Belastung
sollten
sich
einem solchen Test unterziehen, um die
Manifestation
( Augenblick an dem man den
Diabetes bemerkt ) ihrer
Anlage durch geeignete Maßnahmen z.B.
Gewichtsreduktion
zu
verhindern bzw. hinauszuzögern.
Eine Verzögerung der
Manifestation
eines
Diabetes
ist vor allem
deshalb von Bedeutung, da die Ausbildung der
diabetischen
Spätschäden eng verknüpft ist mit
der
Dauer eines bestehenden
Diabetes. Durch Früherkennung einer
hereditären ( erblichen )
Belastung ist es deshalb
möglich, z.B. durch eine
Diabetesdiät
das
geschwächte Organ zu schonen und somit die
Manifestation
und
dadurch auch die Spätschäden
hinauszuzögern.
In manchen Fällen sind bei Altersdiabetes ( Diabetes Typ 2 ) Spätschäden schon vor der Manifestation des Diabetes beobachtet worden. Dies läßt sich mit der schleichenden Entwicklung dieser Diabetesart erklären. Die Krankheit wird hier gewissermaßen verschleppt und es kommt über einen längeren Zeitraum zur Hyperglykämie ( Überzuckerung des Blutes ) bis sie sich schließlich in der Weise verstärkt, daß dem Patienten nur noch der Weg zum Arzt bleibt.
Auch in diesem Fall kann eine
frühzeitige
Erkennung
der
bestehenden Stoffwechselstörung und ein
nachfolgende
Normalisierung der Stoffwechsellage durch
Diät,
orale
Antidiabetica oder Insulin die Ausbildung von
Spätschäden
verzögert werden.
Die wichtigsten
Schüssel
zur körperlichen Gesundheit
sind: