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9.3. Heilung durch Zellfusion

Einem amerikanischen Forschungsteam ist 1973 zum ersten Mal die
Heilung einer Stoffwechselkrankheit unter Anwendung der Methode
der Zellfusion gelungen. Die Methode der Zellfusion wird schon
seit einiger Zeit, vor allem bei der Planzenzüchtung angewandt.
Dabei werden die Membranen der Zellen zweier verschiedener
Spender aufgelöst, so daß die Zellinhalte miteinander
verschmelzen können und einen Hybriden bilden. Dieser Hybrid
bildet dann eine neue Zellwand aus, deren Struktur von den
Genen beider Zellinhalte bestimmt wird. Die Hybridzelle
vereinigt jetzt die Eigenschaften beider Zellen. Man kann diese
Hybridzellen in Form einer Gewebekultur heranzüchten, und
dadurch Gewebe mit Hybridcharakter erhalten.

Dem oben erwähnten amerikanischen Forscherteam dienten Mäuse
eines Stammes, der ein als C 5 bekanntes Protein des
komplementären Immunsystems nicht bilden kann, als
Versuchstiere. Bei erbgesunden Tieren wird dieses Protein von
den Makrophagen, den großen Freßzellen des Blutes, gebildet.
Die Forscher bildeten nun Zellfusionen von Makrophagen ihres
erbkranken Mäusestammes mit Nierenzellen erbgesunder Mäuse.
Tatsächlich bildete ein Teil der in der Gewebekultur
gezüchteten Hybridzellen das Protein C5, und wenn man die
Zellen aus diesen Kulturen erbkranken Mäusen injiziierte,
konnte in deren Blut C5 nachgewiesen werden.

Danach wäre es also zumindest theoretisch denkbar, Betazellen
eines geeigneten Spenders mit Körperzellen einen Diabetikers
zur Verschmelzung zu bringen, so daß zumindest ein Teil der
entstehenden Hybridzellen die Fähigkeit hätte, Insulin zu
produzieren. Allerdings sind auch solche Hybridzellen noch zur
Hälfte körperfremde Zellen, so daß sie Immunreaktionen im
Körper provozieren können. Da sich die Abstoßungsreaktionen
jedoch zunächst auf die Zellmanbran beschränken, ist die Gefahr
einer Abstoßungsreaktion durch die Hybridisierung auf die
Hälfte eingeschränkt, daß die Eiweiße der Hybridzellmenbran zur
Hälfte auch vom körpereigenen DNS-Anteil kodiert werden.

Gelänge es, die auf diese Weise erzeugten primären Hybridzellen
noch ein weiteres oder gar mehrmals mit körpereigenen Zellen zu
hybridisieren, so würde dadurch mit jeder weiteren
Hybridisierung der Fremdanteil an der Membran exponentiell
sinken, vorausgesetzt natürlich die Fähigkeit der daraus
folgenden Hybriden, Insulin zu produzieren, bliebe erhalten.

Secundärliteratur : Naturw. RUNDSCH; 27.Jahrg. Heft 8 (1974)

Primärliteratur: N.L.Levy, R. Snyderman, R.L. Ladda, R.
Liebermann, RNAS 70 3125 (1973)


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Und hier noch mein persönlicher Tipp für Sie, weil Sie meine Seite besucht haben:

Die wichtigsten Schüssel zur körperlichen Gesundheit sind:

  • eine vollwertige, möglichst  naturbelassene und vitaminreiche Nahrung ( mit frischem Obst und Gemüse) zu sich zu nehmen.
  • in Ruhe zu essen.
  • vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu trinken.
  • ausreichend Bewegung an der frischen Luft zu machen.
  • für ausreichend Schlaf und Entspannung zu sorgen.
  • eine positive Sicht der Dinge zu erlernen.

Wenn Sie gesund werden und bleiben möchten, starten ein Programm zur Kostenübernahme im Krankheitsfall, und dann konzentrieren sie sich darauf, täglich etwas für Ihre Gesundheit zu tun.
 
Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit, Glück, Wohlstand  und Erfolg.
Ihr Hugo R. Vogel
                                           


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